HM Exploration entdeckt neue Massivsulfid-Linse in Neufundland
Das kanadische Explorationsunternehmen HM Exploration Corp. meldet eine überraschende Neuentdeckung auf dem Lewis-Pilley-Projekt in Neufundland.

HM Exploration Corp. (CSE: HM | FSE: X5H | OTCQB: HMEXF) hat auf seinem Lewis-Pilley-Projekt in Neufundland, Kanada, drei weitere Diamantbohrungen abgeschlossen und dabei eine bedeutende neue Entdeckung gemacht. Die Bohrungen sechs, sieben und acht durchteuften erfolgreich Massivsulfidmineralisierung – darunter eine bislang unbekannte, verdeckte Sulfidlinse in rund 155 Metern Tiefe.
Die drei neuen Bohrungen umfassen insgesamt 544,27 Meter und bringen das Gesamtbohrprogramm auf 1.632,27 von geplanten mindestens 2.500 Metern. Das Unternehmen setzt damit seine erste Bohrphase auf dem Projekt planmäßig fort und liefert dabei bereits erste vielversprechende geologische Befunde.
Neue untere Sulfidlinse als Schlüsselentdeckung
Besonders bedeutsam ist die Durchteufung einer zweiten, tiefer gelegenen Sulfidlinse unterhalb des bereits bekannten oberen Debris-Flow-Horizonts. Diese untere Linse wurde in den Bohrlöchern PI-26-007 und PI-26-008 angetroffen und war zuvor vollständig unbekannt. Chefgeologe Nick Ryan kommentierte den Fund: „Während wir mit einer signifikanten Mineralisierung unterhalb des freigelegten Massivsulfidhorizonts im Clifford-Jones-Graben gerechnet hatten, war die Durchteufung der unteren Linse eine willkommene neue und spannende Entdeckung."
Ryan ergänzte: „Die Entdeckung einer zweiten mineralisierten Linse zeigt, dass das System umfangreicher ist als bisher angenommen, und stützt das Potenzial für mehrere übereinander gelagerte Sulfidhorizonte. Wir freuen uns darauf, die Laborergebnisse zu erhalten und die Ausmaße dieser neuen Entdeckung mit nachfolgenden Bohrungen abzugrenzen."
Die mineralisierten Intervalle aus den drei Bohrlöchern umfassen ein breites Spektrum an Sulfidtypen – von eingesprengten über halbmassive bis hin zu massiven Sulfiden. Im Einzelnen wurden folgende Bohrkernlängen mit Mineralisierung dokumentiert:
- PI-26-006: 11,43 – 13,62 m Tiefe; 2,19 m Bohrstrecke
- PI-26-007: 7,00 – 28,00 m Tiefe; 21,00 m Bohrstrecke sowie 155,31 – 155,97 m (0,66 m) und 176,85 – 179,00 m (2,15 m)
- PI-26-008: 7,55 – 12,52 m (4,97 m), 15,00 – 28,00 m (13,00 m) sowie 163,45 – 170,22 m (6,77 m)
VMS-System größer als erwartet
Die Identifizierung der zweiten Sulfidlinse unterhalb des oberen Debris-Flow-Horizonts stützt nach Unternehmensangaben die geologische Interpretation eines vertikal ausgedehnten vulkanogenen Massivsulfid-Systems, kurz VMS-System. Solche Systeme sind in der Bergbaubranche bekannt für ihr Potenzial, mehrere übereinander gelagerte Erzhorizonte zu beherbergen, was die wirtschaftliche Attraktivität eines Projekts erheblich steigern kann.
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Zur AktienanalyseDie Bohrungen konzentrierten sich auf die Bewertung der Kontinuität des mineralisierten Systems unterhalb bekannter Oberflächenvorkommen sowie entlang des Streichens der sogenannten Clifford-Jones-Zone. Visuelle Beobachtungen aus den Bohrlöchern zeigen Alterationszonen sowie massive bis halbmassive Sulfidmineralisierungen im Bohrkern, darunter Chalkopyrit- und Pyrit-Sulfidmineralisierung.
Die untere Linse erscheint dabei massiver als die obere Zone, was laut Unternehmen bei der geologischen Vektorsteuerung in Richtung des Quellschlotes hilfreich sein könnte. Kernproben wurden bereits zur Analyse an ein Labor übergeben. Die Untersuchungsergebnisse stehen noch aus und sollen veröffentlicht werden, sobald sie dem Unternehmen vorliegen. HM Exploration kündigte an, im Zuge der Fortsetzung des Bohrprogramms weitere Updates zu geben.


