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Highland Copper optimiert Copperwood-Projekt vor aktualisierter Machbarkeitsstudie

Das kanadische Unternehmen identifiziert mehrere Optimierungspotenziale für sein Kupferprojekt in Michigan und plant die Studie für Q1 2027.

Highland Copper optimiert Copperwood-Projekt vor aktualisierter Machbarkeitsstudie

Highland Copper Company, notiert an der TSX-V, arbeitet intensiv an einer umfassenden Überprüfung des Minenplans für das Copperwood-Projekt im US-Bundesstaat Michigan. Das Unternehmen hat dabei zahlreiche Optimierungsmöglichkeiten identifiziert, die in eine aktualisierte Machbarkeitsstudie einfließen sollen. Ziel ist es, die Wirtschaftlichkeit und technische Machbarkeit des Projekts deutlich zu stärken.

Im Mittelpunkt der laufenden Arbeiten steht unter anderem die Prüfung niedrigerer Cut-off-Gehalte – also der Mindesterzgehalte, ab denen ein Abbau wirtschaftlich sinnvoll ist. Diese basieren auf einem langfristigen Kupferpreis von rund 4,80 US-Dollar je Pfund. Damit soll das Potenzial genutzt werden, zusätzliche gemessene und angezeigte Mineralressourcen in abbaubare Reserven umzuwandeln und so die wirtschaftliche Ressourcenbasis des Projekts zu erweitern.

Neue Technologien und vereinfachte Prozesse

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Einführung von Technologien zur Sortierung von Schüttgut. Diese sollen es ermöglichen, die Ressourcen der sogenannten „Upper Copper Bearing Sequence" in den Abbauplan einzubeziehen. Diese Lagerstätte umfasst 10,2 Millionen Tonnen mit einem Kupfergehalt von 1,1 Prozent in der Kategorie „gemessen und angezeigt". Durch die Erzsortierungstechnologien könnte die betriebliche Flexibilität des Projekts erheblich gesteigert werden.

Darüber hinaus sieht die aktualisierte Machbarkeitsstudie ein vereinfachtes Prozessfließschema vor. Dieses ist darauf ausgelegt, den Bedarf an Sekundärmahlung zu verringern, Energie- und Reagenzienkosten zu senken sowie den Platzbedarf der Anlage zu reduzieren. Besonders bedeutsam: Die Kupferausbeute soll auf 87,6 Prozent gesteigert werden – gegenüber 86 Prozent in der ursprünglichen Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2023.

Auch auf der bergbautechnischen Seite gibt es Optimierungspotenzial. Aktualisierte geotechnische Interpretationen könnten in Kombination mit herkömmlichen Kammer-Pfeiler-Abbauverfahren eine Optimierung der Abbauhöhen und Pfeilerdimensionen ermöglichen. Dabei soll die Verdünnung aus dem mineralisierten Hangenden statt aus der Sohle bezogen werden, was die Effizienz des Abbaus verbessern würde.

CEO sieht deutlichen Fortschritt beim Projekt

Highland-CEO Barry O'Shea zeigt sich zuversichtlich: „Angesichts der Verbesserung der langfristigen Konsens-Kupferpreise seit der Studie von 2023 wird die aktualisierte Studie mehr Ressourcen und Reserven, optimierte Minen- und Prozessinitiativen sowie aktualisierte Schätzungen der Kapital- und Betriebskosten enthalten, was den bedeutenden Fortschritt beim Copperwood-Projekt widerspiegelt."

O'Shea ergänzt, dass das Front-End Engineering Design (FEED) im laufenden Jahr auf einen Fortschritt von 40 Prozent voranschreitet. Damit bereitet sich Copperwood weiter auf Projektfinanzierungs- und technische Due-Diligence-Aktivitäten vor – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Projektrealisierung.

Die Veröffentlichung der aktualisierten Machbarkeitsstudie ist für das erste Quartal 2027 geplant. Die Ergebnisse der laufenden Optimierungsarbeiten, einschließlich früherer Neukonstruktionen der Aufbereitungsanlage, sollen vollständig in die Studie einfließen und anschließend die Projektentwicklungsplanung sowie Finanzierungsinitiativen unterstützen. Für Investoren, die den Kupfersektor im Blick haben, bleibt Copperwood damit ein Projekt mit wachsendem Entwicklungspotenzial.

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