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Heidelberg Materials übernimmt US-Zementhersteller

Expansion in Nordamerika wird durch neue Akquisition weiter vorangetrieben

Heidelberg Materials übernimmt US-Zementhersteller

Heidelberg Materials hat die Übernahme des US-Zementherstellers Giant Cement für rund 600 Millionen US-Dollar bekannt gegeben. Diese Akquisition soll das Geschäft des DAX-Konzerns in den Vereinigten Staaten weiter stärken und erweitert das Unternehmen insbesondere im Südosten sowie in den nordöstlichen New-England-Staaten. Die Transaktion wird voraussichtlich im ersten Quartal 2025 abgeschlossen sein und wird im ersten Betriebsjahr rund 60 Millionen Dollar zum operativen Ergebnis (Ebitda) von Heidelberg Materials beitragen. Langfristig sollen durch zusätzliche Synergien noch höhere Einsparungen und Ertragssteigerungen erzielt werden.

Der Kauf folgt auf eine Reihe anderer wichtiger Akquisitionen von Heidelberg Materials in diesem Jahr, die das Unternehmen bereits zu einem starken Ergebnis in Nordamerika geführt haben. Vorstandschef Dominik von Achten erklärte, dass die Übernahme von Giant Cement eine weitere konsequente Maßnahme zur Erweiterung der Marktposition in den USA darstelle. Nordamerika-Chef Chris Ward ergänzte, dass das Unternehmen durch den Zukauf seine Präsenz in wichtigen Märkten weiter ausbauen könne.

Verkäufer der Zementgesellschaft ist Inmocemento, ein spanisches Unternehmen, das zuvor von dem mexikanischen Milliardär Carlos Slim kontrolliert wurde. Inmocemento wurde Anfang des Monats von dem Mischkonzern FCC abgespalten. Laut einer Mitteilung des Unternehmens erzielt Inmocemento durch den Verkauf einen Gewinn von 145 Millionen Euro. Die Transaktion von Heidelberg Materials soll der spanischen Zement- und Immobiliengesellschaft helfen, ihre strategischen Ziele weiter zu verfolgen.

Im Juli hatte Heidelberg Materials bereits drei US-Firmen für insgesamt 380 Millionen Dollar übernommen und damit seine Expansion in den Vereinigten Staaten weiter vorangetrieben. Diese jüngste Akquisition stellt einen weiteren Schritt in der internationalen Wachstumsstrategie des Unternehmens dar, nachdem es vor drei Jahren noch Zementfabriken im Westen der USA für 2,3 Milliarden Dollar verkauft hatte. An den Finanzmärkten wurde die Nachricht von der Übernahme positiv aufgenommen, was zu einem Anstieg des Aktienkurses von Heidelberg Materials um 1,2 Prozent führte.

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