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Hedgefonds-Experte warnt: 30-Prozent-Versprechen sind ein Alarmsignal

Marcus Storr von Feri erklärt, warum übertriebene Renditeversprechen im Hedgefondsmarkt ein klares Warnsignal sind.

Hedgefonds-Experte warnt: 30-Prozent-Versprechen sind ein Alarmsignal

Wer als Hedgefondsmanager mit Renditen von 30 Prozent wirbt, fliegt bei Feri sofort raus. So klar formuliert es Marcus Storr, einer der renommiertesten Hedgefondsexperten Deutschlands. Er leitet bei dem Vermögensverwalter Feri ein spezialisiertes Team, das Hedgefonds gezielt auswählt und bewertet.

Storr war kürzlich auf dem bedeutendsten Branchentreffen der Hedgefondsbranche in Miami. Dort zeigte sich ein klarer Trend, der die gesamte Branche beschäftigt: die massive Konzentration von Kapitalflüssen auf wenige Marktführer.

Kapital fließt in die größten Häuser

Rund 65 Prozent aller Zuflüsse des vergangenen Jahres landeten bei den zehn größten Hedgefonds weltweit. Diese Entwicklung verändert die Branche grundlegend und wurde auf dem Treffen in Miami offen diskutiert. Für kleinere Fonds wird es damit zunehmend schwieriger, institutionelle Investoren zu gewinnen.

Die Konzentration birgt auch strukturelle Risiken. Wenn ein Großteil des Kapitals bei wenigen Playern gebündelt ist, können Schieflagen einzelner Fonds systemische Auswirkungen auf die gesamte Branche haben. Genau das ist ein Punkt, der Experten wie Storr besorgt.

Für Privatanleger, die über Dachfonds oder strukturierte Produkte indirekt in Hedgefonds investieren, ist diese Entwicklung ebenfalls relevant. Die Qualität der Fondsauswahl und ein kritischer Blick auf Renditeversprechen sind entscheidende Faktoren beim Schutz des eigenen Kapitals.

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