Hausbauunternehmen Berkeley drosselt den Bau neuer Häuser in Großbritannien
Londoner Bauträger senkt Gewinnprognose, da sich der Markt abkühlt

Die Berkeley Group, ein auf London fokussierter Hausbauer, bremst die Entwicklung von Neubauten als Reaktion auf die Abkühlung des Wohnungsmarktes und die drohende Erhöhung der Abgaben in der Branche.
Der FTSE 100-Konzern senkte seine Gewinnprognose für die Zukunft und verwies auf eindeutige Anzeichen dafür, dass sich der Verkauf von Häusern verlangsamt, da die Käufer die Auswirkungen der höheren Hypothekenkosten abschätzen.
Die Verkaufsrate sei in den letzten Wochen um etwa ein Viertel gesunken, so Berkeley in seinen Ergebnissen für die sechs Monate bis Ende Oktober, und das Unternehmen sei dabei, "das Angebot an die Nachfrage anzupassen".
Berkeley bekräftigte, dass sich der Gewinn vor Steuern für das Gesamtjahr auf etwa 600 Mio. £ belaufen wird, senkte aber seine Schätzungen für die folgenden zwei Jahre von 1,25 Mrd. £ auf 1,05 Mrd. £.
Die Gruppe, die sich während der Finanzkrise den Ruf erworben hat, den Immobilienzyklus gut zu timen, kündigte für die Zukunft einen konservativeren Ansatz an.
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Zur AktienanalyseDas Unternehmen sieht sich mit einem "zunehmend herausfordernden operativen und regulatorischen Umfeld konfrontiert, das durch die sich verschlechternden wirtschaftlichen Aussichten noch schärfer in den Fokus gerückt wurde", so Geschäftsführer Rob Perrins.
"Künftige Investitionsentscheidungen müssen die Erhöhung der Körperschaftssteuer um 6 Prozent, die 4 Prozent [Bauträgersteuer] und die vorgeschlagene zusätzliche Gebäudesicherheitsabgabe, die der Branche weitere 3 Milliarden Pfund einbringen soll, berücksichtigen", fügte er hinzu.


