ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Grüner Strom und Investitionschancen

Analyse von RWE, Eon und Veolia im Energiemarkt

Grüner Strom und Investitionschancen

Der Stromverbrauch in Deutschland wird in den kommenden Jahren erheblich steigen. Eine Studie von Prognos, dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung sowie dem Öko-Institut, die im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie erstellt wurde, prognostiziert einen jährlichen Anstieg des Verbrauchs um elf Prozent bis 2030. Dieser Anstieg ist vor allem durch die Energiewende bedingt, da mehr Strom für den Verkehrssektor, Wärmepumpen und die Wasserstoffproduktion benötigt wird. In diesem Kontext spielt Strom eine zentrale Rolle in der zukünftigen, dekarbonisierten Energieversorgung.

Der Fokus der Bundesregierung liegt darauf, den Anteil erneuerbarer Energien bis 2030 fast zu verdoppeln, verglichen mit dem Jahr 2021. Besonders gefragt ist die Gewinnung von umweltfreundlichem Strom, auch als grüner Strom bezeichnet. Fossile Brennstoffe, die für ihre klimaschädlichen CO2-Emissionen bekannt sind, verlieren zunehmend an Bedeutung. Unternehmen, die Strom erzeugen, stehen vor der Herausforderung, ihre Geschäftsmodelle von traditionellen Energiequellen auf erneuerbare Energien umzustellen. Der Ausbau von Netzen, Infrastruktur und die Entwicklung neuer Dienstleistungen sind entscheidend für den Erfolg der Energiewende.

Aktuelle Analysen zeigen, dass einige Versorgeraktien für Anleger interessant sind. RWE, ein Unternehmen mit Sitz in Essen, hat im ersten Halbjahr bessere Zahlen als erwartet vorgelegt. Der bereinigte Nettogewinn fiel zwar um 43 Prozent auf 1,36 Milliarden Euro, doch der Rückgang war weniger stark als prognostiziert. Der Umsatz sank von 14,8 auf 11,2 Milliarden Euro. RWE wird für seinen Fokus auf erneuerbare Energien und die schrittweise Reduzierung der Kohlenstoffemissionen gelobt. Der Konzern plant, die Produktion erneuerbarer Energien bis 2030 auf 67 Gigawatt zu steigern. Analysten schätzen die Aktie als unterbewertet ein und sehen ein Kursziel von etwa 43 Euro, was einem Potenzial von rund einem Drittel entspricht.

Eon hat sich auf den Betrieb von Stromnetzen und Kundenservices spezialisiert und ist Marktführer in diesen Bereichen. Der bereinigte Nettogewinn des Unternehmens sank im ersten Halbjahr um 24 Prozent auf 1,75 Milliarden Euro, was auf einmalige Sondereffekte zurückzuführen ist. Eon plant, in den kommenden Jahren 42 Milliarden Euro in seine Netze zu investieren. Das Unternehmen strebt bis 2028 einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von mehr als elf Milliarden Euro an.

Der französische Konzern Veolia Environnement fokussiert sich neben der Energie auf Abfallwirtschaft und Wasserversorgung. Nach der Übernahme von Suez möchte Veolia weltweit führend in der Wasserwirtschaft werden. Der Umsatz des Unternehmens stieg im ersten Halbjahr um 4,4 Prozent auf 22,1 Milliarden Euro, während der Nettogewinn um 15,1 Prozent auf 731 Millionen Euro zunahm. Analysten schätzen Veolia als gut positioniert und sehen die Aktie als unterbewertet an, mit einem Kursziel von etwa 35 Euro.

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