Greer: Iran-Konflikt nur Wochen entfernt mit kurzfristigen Folgen
US-Handelsbeauftragter Jamieson Greer äußert sich vor China-Gesprächen in Paris zu Iran-Risiken und Handelsstabilität.

US-Handelsbeauftragter Jamieson Greer hat in einem CNBC-Interview am Freitag erklärt, ein potenzieller Krieg mit dem Iran sei eine Frage von Wochen und würde nur kurzfristige Auswirkungen haben. Die Aussagen fielen im Vorfeld geplanter Handelsgespräche mit China, die für den 15. und 16. März in Paris angesetzt sind.
An den Gesprächen in Frankreich wird neben Greer auch US-Finanzminister Scott Bessent teilnehmen. Auf der anderen Seite sitzt der chinesische Vize-Premierminister He Lifeng. Das hochrangige Treffen signalisiert, dass beide Seiten eine Stabilisierung ihrer angespannten Handelsbeziehungen anstreben.
China-Gespräche im Fokus
Greer betonte, die USA wollten Stabilität in den Beziehungen zu China gewährleisten und die Versorgung mit Seltenen Erden aus der Volksrepublik sichern. Seltene Erden sind für zahlreiche Hightech-Industrien und die Rüstungsbranche unverzichtbar – ein strategisch sensibler Punkt im bilateralen Verhältnis.
Der Handelsbeauftragte zeigte sich dabei vergleichsweise optimistisch: Das Verhältnis zu China sei deutlich ausgewogener als noch vor einem Jahr. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass China auf Ölimporte aus dem Iran angewiesen sei – ein Faktor, der in die geopolitischen Überlegungen beider Seiten einfließe.
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Zur AktienanalyseZollerstattungen und Bonuszahlungen
Auch zu innenpolitischen Handelsthemen äußerte sich Greer. Bei Zollerstattungen seien Zinszahlungen üblich, erklärte er. Unternehmen sollten diese Erstattungen in Form von Boni an ihre Mitarbeiter weitergeben, fügte er hinzu – eine Aussage, die auf eine breitere Verteilung von Handelsgewinnen abzielt.


