Google will Usern mehr Privatsphäre geben
Das Unternehmen will u.a. Anti-Tracking-Software auf den Geräten anbieten.

Google (NASDAQ:GOOGL) ist dabei, seine Version der App-Tracking-Transparenz-Funktion von Apple Inc. (NASDAQ:AAPL) einzuführen, mit der Nutzer entscheiden können, ob Apps ihre Aktivitäten verfolgen können, wie mit dem Thema vertraute Personen berichten. Dies ist ein Zeichen dafür, dass sich der Tech-Sektor langsam auf die Privatsphäre der Nutzer einlassen könnte. Das Unternehmen plant, eine Anti-Tracking-Funktion für Android zu entwickeln, mit der Nutzer entscheiden können, ob sie möchten, dass Apps ihre Aktivitäten für gezielte Werbung verfolgen. Google hat jedoch nicht bestätigt, ob es tatsächlich ein Anti-Tracking-Feature für Android entwickelt. Ein Sprecher des Unternehmens gab jedoch an, dass das Unternehmen über Möglichkeiten nachdenkt, den Datenschutz zu erhöhen und gleichzeitig ein gesundes Werbe-Ökosystem zu fördern. Intern hat Google über Möglichkeiten diskutiert, die Datensammlung und das app-übergreifende Tracking auf Android einzuschränken. Der Weg, den die Suchmaschine in Erwägung zieht, wird jedoch weniger streng sein als Apples App-Tracking-Transparenz-Feature, so Quellen, die Anonymität suchten. Der Tech-Gigant möchte die wachsenden Datenschutzanforderungen von Verbrauchern mit den finanziellen Bedürfnissen von Werbetreibenden und Entwicklern in Einklang bringen. Das Unternehmen hat den Input von Stakeholdern eingeholt und entwickelt außerdem einen neuen Web-Browsing-Datenschutzstandard namens Privacy Sandbox. Mit einem jährlichen Umsatz von über 100 Milliarden US-Dollar mit digitaler Werbung hat die Alphabet Inc. ein großes Interesse daran, Partnern dabei zu helfen, Einnahmen durch gezielte Werbung für Android-Nutzer zu generieren und die Leistung von Werbekampagnen zu messen. Apple war das erste Unternehmen, das mit der Einführung der App-Tracking-Transparenz-Funktion Änderungen beim Tracking von Nutzeraktivitäten auf iOS und iPad ankündigte. Mit der Funktion können sich Nutzer dafür entscheiden, nicht von Werbetreibenden verfolgt zu werden, und App-Entwickler werden nichts tun, da die IDFA ausgeschaltet wird. Der iPhone-Hersteller plant, Entwickler durch Audits und andere Methoden zu kontrollieren, um die Funktion durchzusetzen, was die mögliche Aussetzung oder das Verbot einiger Apps aus dem App Store für diejenigen beinhaltet, die sich nicht daran halten.
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