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Goldman Sachs und Morgan Stanley unterstützen Trump-Konten mit Arbeitgeberzuschüssen

Immer mehr US-Unternehmen stocken den staatlichen Startbeitrag von 1.000 Dollar für die neuen Kinderanlagekonten auf.

Goldman Sachs und Morgan Stanley unterstützen Trump-Konten mit Arbeitgeberzuschüssen

Die sogenannten Trump-Konten – offiziell als 530A-Konten bekannt – werden am 4. Juli in den USA eingeführt. Nun schließen sich Goldman Sachs und Morgan Stanley einer wachsenden Liste von Unternehmen an, die Matching-Programme für ihre Mitarbeiter ankündigen. Damit wächst die Unterstützung aus der Privatwirtschaft für die neue staatliche Spar- und Investitionsinitiative erheblich.

Die Trump-Konten stehen Kindern unter 18 Jahren offen. Eltern oder Erziehungsberechtigte von Babys, die zwischen 2025 und 2028 geboren werden, erhalten bei Kontoeröffnung eine staatliche Ersteinlage von 1.000 US-Dollar vom US-Finanzministerium. Ziel ist es, den frühzeitigen Vermögensaufbau für Kinder zu fördern.

Breite Unterstützung aus der Finanz- und Technologiebranche

Bereits vor Goldman Sachs und Morgan Stanley hatten zahlreiche namhafte Unternehmen angekündigt, den staatlichen Beitrag für die Kinder ihrer eigenen Mitarbeiter in gleicher Höhe aufzustocken. Zu den Unternehmen, die ein solches Matching-Programm versprochen haben, gehören:

  • Bank of New York Mellon
  • BlackRock
  • Charles Schwab
  • Charter Communications
  • Chime Financial
  • Chipotle Mexican Grill
  • Comcast
  • Intel
  • JPMorgan Chase
  • Micron Technology
  • Robinhood
  • SoFi

Am Donnerstag reihten sich Goldman Sachs und Morgan Stanley in diese Liste ein und versprachen, die Beiträge zu den Trump-Konten für ihre Mitarbeiter ebenfalls zu verdoppeln. Damit decken die Matching-Programme nun einen breiten Querschnitt der US-Finanz- und Technologiebranche ab.

Zusätzliche Fördermöglichkeiten für bestimmte Gruppen

Neben den Arbeitgeberzuschüssen gibt es weitere Fördermöglichkeiten, die von bestimmten Kriterien abhängen. Kinder, die zwischen 2016 und 2024 geboren wurden und damit keinen Anspruch auf den staatlichen Beitrag von 1.000 Dollar haben, könnten unter bestimmten Voraussetzungen 250 Dollar erhalten. Voraussetzung ist, dass sie in einem Postleitzahlengebiet mit einem Medianeinkommen von 150.000 Dollar oder weniger leben. Diese Förderung geht auf eine Zusage von 6,25 Milliarden US-Dollar des Tech-Unternehmers Michael Dell und seiner Frau Susan zurück.

Darüber hinaus können sich Kinder in Connecticut für eine Spende des Hedgefonds-Managers Ray Dalio qualifizieren. Im Bundesstaat Indiana hat sich Gerstner verpflichtet, 250 Dollar in Trump-Konten für jedes berechtigte Kind zu investieren. Micron Technology kündigte zudem an, eine einmalige Anschubfinanzierung von 250 Dollar für Kinder mit Trump-Konten in bestimmten Landkreisen in Idaho, New York, Virginia, Kalifornien, Colorado, Minnesota und Texas bereitzustellen – überall dort, wo das Unternehmen tätig ist.

Einordnung für deutsche Anleger

Für deutsche Beobachter lässt sich das Konzept der Trump-Konten am ehesten mit staatlich geförderten Kindersparkonten vergleichen, wie sie in verschiedenen Formen auch in Europa existieren. Die Kombination aus staatlichem Startkapital, privaten Arbeitgeberzuschüssen und philanthropischen Beiträgen von Milliardären macht das US-Modell jedoch zu einem ungewöhnlich breiten Förderverbund. Die Beteiligung von Schwergewichten wie Goldman Sachs, Morgan Stanley und JPMorgan Chase verleiht der Initiative zusätzliche Glaubwürdigkeit und dürfte die Akzeptanz in der Bevölkerung weiter steigern.

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