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Goldman Sachs GPIQ erzielt 20% in einem Jahr mit 9,47% Rendite

Der Nasdaq-100-ETF von Goldman Sachs überzeugt mit starker Performance, hoher Ausschüttungsrendite und niedrigen Gebühren von nur 0,29%.

Goldman Sachs GPIQ erzielt 20% in einem Jahr mit 9,47% Rendite

Investing.com – Die beiden Covered-Call-ETFs von Goldman Sachs ziehen einkommensorientierte Anleger zunehmend in ihren Bann. Der Goldman Sachs Nasdaq-100 Premium Income ETF (GPIQ) und der Goldman Sachs S&P 500 Premium Income ETF (GPIX) erwirtschaften jährliche Ausschüttungsrenditen von 9,47% beziehungsweise 8,06% – und das bei einer Gesamtkostenquote von lediglich 0,29%, die deutlich unter dem Branchendurchschnitt derivatbasierter Ertrags-ETFs liegt.

Für den Monat Juni 2026 hat GPIQ eine monatliche Ausschüttung von 0,52 US-Dollar je Aktie angekündigt. Laut ETFdb.com befindet sich der auf den Nasdaq 100 fokussierte Fonds auf bestem Weg, sein verwaltetes Vermögen im laufenden Jahr nahezu zu verdoppeln – ein eindrucksvolles Wachstumssignal für einen noch vergleichsweise jungen Fonds.

Beide ETFs wurden zeitgleich am 24. Oktober 2023 aufgelegt und haben seither erhebliches Kapital angezogen. GPIQ verwaltet mittlerweile rund 4,58 Milliarden US-Dollar, während GPIX auf etwa 4,29 Milliarden US-Dollar kommt. Damit zählen beide Produkte zu den kapitalstärksten Neueinsteigern im Segment der einkommensorientierten ETFs.

Was steckt hinter der Covered-Call-Strategie?

Covered-Call-ETFs setzen auf eine Kombination aus klassischer Aktienanlage und dem systematischen Verkauf von Kaufoptionen (Call-Optionen) auf den jeweiligen Index. Durch die vereinnahmten Optionsprämien generieren diese Fonds regelmäßige Erträge, die als monatliche Ausschüttungen an die Anleger weitergegeben werden. Der Kompromiss: Im Gegenzug ist die Partizipation an starken Kursanstiegen des Basiswerts begrenzt.

Genau diese Frage steht im Mittelpunkt der Beobachtungen einkommensorientierter Anleger: Kann eine Covered-Call-Strategie in einem anhaltenden Bullenmarkt einen signifikanten Cashflow liefern, ohne die Partizipation am Aktienmarkt gänzlich aufzugeben? Die bisherige Antwort fällt laut den vorliegenden Daten positiv aus.

Attraktive Konditionen im Vergleich

Für deutsche Privatanleger, die nach regelmäßigen Ertragsquellen suchen, sind die Kennzahlen beider Fonds bemerkenswert. Die wichtigsten Eckdaten im Überblick:

Auflagedatum:

  1. Oktober 2023

Gesamtkostenquote (TER):

0,29% – deutlich unter vielen Wettbewerbern

GPIQ-Rendite:

9,47% p.a.

GPIX-Rendite:

8,06% p.a.

GPIQ verwaltetes Vermögen:

ca. 4,58 Milliarden USD

GPIX verwaltetes Vermögen:

ca. 4,29 Milliarden USD

GPIQ Ausschüttung Juni 2026:

0,52 USD je Aktie

Die niedrige Kostenquote von 0,29% ist dabei ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen derivatbasierten Ertrags-ETFs, die häufig deutlich höhere Gebühren verlangen. In Kombination mit den zweistelligen Gesamtrenditen und dem rasanten Vermögenswachstum positionieren sich GPIQ und GPIX als ernstzunehmende Alternativen im Bereich einkommensorientierter Indexprodukte.

Für Anleger, die auf der Suche nach monatlichen Ausschüttungen und gleichzeitig einer Anbindung an die Wertentwicklung großer US-Indizes wie dem Nasdaq 100 oder dem S&P 500 sind, bieten diese Goldman-Sachs-Produkte eine strukturierte Lösung – wenngleich die typischen Risiken derivatbasierter Strategien, insbesondere die begrenzte Aufwärtsbeteiligung in starken Marktphasen, stets berücksichtigt werden sollten.

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