Goldman-Sachs-Chef Solomon kontaktiert Musk per DM für SpaceX-Börsengang
David Solomon nutzte X-Direktnachrichten, um Elon Musk direkt anzusprechen – mitten im Banken-Wettbewerb um den SpaceX-IPO.

Goldman-Sachs-Chef David Solomon hat im Rennen um die Federführung beim Börsengang von SpaceX einen ungewöhnlichen Weg gewählt: Er kontaktierte Elon Musk persönlich per Privatnachricht auf der Social-Media-Plattform X. Dies berichten mit der Angelegenheit vertraute Personen, die anonym bleiben wollten. Solomon arbeitete dabei eigenen Angaben zufolge mit Mitarbeitern zusammen, um den Kontakt zu Musk herzustellen.
Der Schritt zeigt, wie intensiv der Wettbewerb unter den führenden Investmentbanken um das Mandat für einen der potenziell bedeutendsten Börsengänge der Finanzwelt ist. SpaceX, das Raumfahrtunternehmen des Milliardärs Elon Musk, gilt als eines der wertvollsten privaten Unternehmen weltweit. Ein Börsengang würde für die begleitende Bank nicht nur enormes Prestige, sondern auch erhebliche Gebühreneinnahmen bedeuten.
Ungewöhnlicher Kommunikationsweg über X
Dass ein CEO einer der renommiertesten Investmentbanken der Welt auf Direktnachrichten einer Social-Media-Plattform zurückgreift, um Geschäfte anzubahnen, ist bemerkenswert. Es unterstreicht jedoch die besondere Stellung von Elon Musk in der Geschäftswelt: Als Eigentümer von X nutzt Musk die Plattform intensiv für seine Kommunikation – sowohl öffentlich als auch privat.
Goldman Sachs gehört traditionell zu den führenden Adressen für Großbörsengänge. Die Bank hat in der Vergangenheit zahlreiche milliardenschwere IPOs begleitet und gilt als einer der wichtigsten Akteure im globalen Investmentbanking. Dass Solomon selbst die Initiative ergreift und direkt mit Musk kommuniziert, verdeutlicht die strategische Bedeutung, die Goldman Sachs dem SpaceX-Mandat beimisst.
Harter Wettbewerb unter den Banken
Laut den Informationen aus Bloomberg-Kreisen buhlen mehrere Banken darum, bei einem möglichen SpaceX-Börsengang an vorderster Stelle genannt zu werden. Die Federführung – das sogenannte „Lead Left"-Mandat – ist bei solchen Transaktionen besonders begehrt, da sie mit dem größten Ansehen und den höchsten Gebühren verbunden ist.
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Zur AktienanalyseSpaceX hat bislang keinen konkreten Zeitplan für einen Börsengang bekanntgegeben. Das Unternehmen ist für seine Raketen- und Satellitentechnologie bekannt und betreibt unter anderem das Starlink-Satellitennetzwerk. Für deutsche Privatanleger wäre ein SpaceX-IPO ein potenziell bedeutendes Ereignis an den internationalen Kapitalmärkten, da das Unternehmen zu den am meisten beachteten privaten Tech- und Raumfahrtunternehmen weltweit zählt.
Die Berichte über Solomons Direktnachricht an Musk stammen aus anonymen Quellen, die auf die Vertraulichkeit der Informationen hinwiesen. Weder Goldman Sachs noch SpaceX haben sich bislang öffentlich zu den Vorgängen geäußert.


