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Gold X2 Mining meldet hochgradige Bohrergebnisse im Goldprojekt Moss

Das kanadische Unternehmen durchteufte 27,0 m mit 3,87 g/t Gold – ein starkes Signal für Tiefen- und Untertage-Potenzial.

Gold X2 Mining meldet hochgradige Bohrergebnisse im Goldprojekt Moss

Gold X2 Mining Inc. (TSXV: AUXX, OTCQB: GSHRF, FSE: DF8) hat neue Bohrergebnisse aus seinem laufenden Infill- und Ressourcenerweiterungs-Bohrprogramm veröffentlicht. Die Bohrungen konzentrieren sich auf die östliche Erweiterung der Zone QES im Goldprojekt Moss im Nordwesten von Ontario, Kanada. Die Ergebnisse wurden am 20. Mai 2026 bekannt gegeben.

Das Highlight der aktuellen Meldung liefert Bohrloch MQD-26-380: Es durchteufte 27,0 m mit 3,87 g/t Gold ab einer Tiefe von 555,0 m. Innerhalb dieses Intervalls sticht ein hochgradiger Kernabschnitt von 11,0 m mit 8,84 g/t Gold ab 561,0 m besonders hervor. Diese Ergebnisse stammen aus der Basis des östlichen QES-Tagebaus.

Michael Henrichsen, CEO und Director von Gold X2, kommentierte die Ergebnisse: „Wir sind sehr zufrieden mit dem hochgradigen Abschnitt an der Basis der QES-Grube. Dies deutet nicht nur auf das Potenzial hin, die Grube in die Tiefe zu erweitern, sondern demonstriert auch das Potenzial für eine Untertage-Mineralisierung, die wir derzeit unterhalb der RPEEE-Grube anpeilen."

Vier Bohrlöcher mit durchweg positiven Ergebnissen

Insgesamt wurden vier Bohrlöcher in die nördliche Flanke des östlichen Endes der Zone QES gebohrt. Die Löcher wurden so positioniert, dass sie die Kernscherzonen an der Basis der Grubenhülle (RPEEE – Reasonable Prospects for Eventual Economic Extraction) durchteufen. Drei der vier Bohrlöcher lieferten breitere und höhergradige Abschnitte als im aktuellen Ressourcenmodell vorhergesagt.

Zu den weiteren bedeutenden Abschnitten aus den Kernscherzonen zählen:

  • MQD-26-365: 33,0 m mit 0,90 g/t Au ab 466,0 m, darunter 11,0 m mit 2,02 g/t Au ab 470,0 m
  • MQD-26-374: 38,45 m mit 0,65 g/t Au ab 510,0 m, darunter 8,0 m mit 1,58 g/t Au ab 523,0 m
  • MQD-26-380: 27,0 m mit 3,87 g/t Au ab 555,0 m, darunter 11,0 m mit 8,84 g/t Au ab 561,0 m

Darüber hinaus durchteuften die vier Löcher zahlreiche nicht modellierte Scherzonen nördlich der Kernzone QES. Diese bestehen sowohl aus schmalen, hochgradigen Mineralisierungen im Superion-Stil als auch aus breiten Zonen mit niedriggradigeren marginalen QES-Scherungen. Zu den besten Abschnitten dieser nicht modellierten Zonen gehören 9,8 m mit 2,92 g/t Au ab 205,0 m in MQD-26-374 sowie 7,0 m mit 8,72 g/t Au ab 229,0 m im selben Bohrloch.

Potenzial für Tagebau-Erweiterung und Untertage-Abbau

Henrichsen betonte zudem: „Drei der vier gemeldeten Bohrlöcher durchteuften breitere und höhergradige Abschnitte als im Ressourcenmodell vorhergesagt, was ein erhebliches Aufwärtspotenzial für die aktuelle Ressource aufzeigt." Die hochgradige Mineralisierung an der Basis des östlichen Grubenendes verleiht der Unternehmenstheorie von flach abfallenden, hochgradigen Ausläufern (Shoots) Glaubwürdigkeit.

Das Unternehmen sieht damit zwei strategische Optionen: Einerseits die Erweiterung der aktuellen Tagebau-Mineralressource in die Tiefe durch Definition zusätzlicher Mineralisierungen unterhalb des Tagebaus. Andererseits die Abgrenzung hochgradiger Primärstrukturen, die in der Tiefe weiterhin offen und ungetestet sind und eine robuste, untertägig abbaubare Ressource bilden könnten.

Die vier Bohrlöcher wurden durch 40 bis 60 m Abraum angesetzt und stießen nördlich der Zone QES auf den erwarteten breiten, Epidot-Chlorit-alterierten Dioritkörper. Mit zunehmender Tiefe nahmen Intensität und Breite der lokalisierten Serizit-Kieselsäure-alterierten Scherungen zu. Jedes Loch durchteufte einen etwa 150 bis 200 m breiten gescherten Granodiorit, der die Kernscherzonen der Zone QES beherbergt.

Qualitätssicherung und Analysemethoden

Beim gesamten Bohrkern handelt es sich um HQ-Durchmesser-Kern, der im Kernlager visuell validiert, rotiert und wieder zusammengesetzt wurde. Strukturorientierungsdaten wurden mittels akustischer und optischer Televiewer erfasst, die von DGI Geosciences betrieben wurden. Der Kern wurde in zwei Hälften gesägt, wobei die rechte Hälfte zur Analyse eingeschickt wurde.

Alle Proben wurden zur Aufbereitung an Paragon Geochemical in Timmins geschickt und im Labor von Paragon in Hamilton mittels PhotonAssay™ auf Gold analysiert. Anschließend wurden die Proben an Activation Laboratories (ActLabs) in Ancaster versandt, um mittels ICP-MS nach einem Vier-Säuren-Aufschluss auf 60 Pfadfinderelemente untersucht zu werden.

Gold X2 setzt sein lagerstättenweites Infill-Bohrprogramm fort, das darauf abzielt, abgeleitete (Inferred) Ressourcenblöcke innerhalb der Grube in die Kategorie angezeigt (Indicated) aufzustufen und das Goldprojekt Moss weiter zu entrisken. Da die vier Löcher ein zuvor kaum bebohrtes Volumen untersuchten, durchteuften sie deutlich breitere Mineralisierungszonen als modelliert – was laut Unternehmen wahrscheinlich eine Erweiterung der Mineralressourcenschätzung (MRE) in diesem Gebiet ermöglichen wird.

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