Gold steigt über 5.000 Dollar – Schwache US-Wirtschaftsdaten beflügeln Edelmetalle
Sinkende US-Renditen und enttäuschende Einzelhandelsumsätze treiben Gold auf Rekordhoch. Silber erholt sich deutlich.

Gold hat am Dienstag die Marke von 5.000 Dollar pro Unze deutlich überschritten und erreichte mit 5.057,23 Dollar ein neues Hoch. Der Anstieg um 0,7% wurde durch fallende US-Staatsanleiherenditen und schwächere Konjunkturdaten aus den USA ausgelöst. Silber legte sogar um 2,3% auf 82,56 Dollar pro Unze zu, nachdem das Edelmetall am Vortag noch mehr als 3% verloren hatte.
Die US-Einzelhandelsumsätze stagnierten im Dezember unerwartet, da amerikanische Verbraucher ihre Ausgaben für Autos und andere teure Güter zurückfuhren. Diese Entwicklung könnte auf eine Abschwächung der US-Wirtschaft hindeuten und der Federal Reserve mehr Spielraum für Zinssenkungen geben. Niedrigere Zinsen reduzieren die Opportunitätskosten für das Halten unverzinster Anlagen wie Gold und machen das Edelmetall für Anleger attraktiver.
„In den letzten Wochen haben sich Edelmetalle stark von den Fundamentaldaten entkoppelt und quasi von der Zinspolitik gelöst. Dass die Renditen heute niedriger sind, stützt Gold offensichtlich
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