GM steigert Dividende um 20% trotz Milliardenverlust
General Motors meldet für Q4 2025 einen Verlust von 3,3 Milliarden Dollar, übertrifft aber beim bereinigten Betriebsergebnis die Erwartungen. Der US-Autoriese erhöht die Dividende deutlich und kündigt ein 6-Milliarden-Dollar-Rückkaufprogramm an.

General Motors hat im vierten Quartal 2025 einen Nettoverlust von 3,3 Milliarden Dollar verbucht. Hauptgrund sind Abschreibungen in Höhe von 7,2 Milliarden Dollar, die größtenteils mit dem schwächelnden Elektrofahrzeuggeschäft des Konzerns zusammenhängen. Trotz des Verlusts zeigt sich der größte US-Autohersteller nach Verkaufsvolumen operativ stark.
Bereinigtes Ergebnis übertrifft Prognosen
Das bereinigte Betriebsergebnis erreichte 2,8 Milliarden Dollar und lag damit über den Analystenschätzungen von 2,75 Milliarden Dollar laut FactSet. Dieses Ergebnis schließt die Sonderbelastungen im Zusammenhang mit E-Fahrzeugen und anderen Posten aus. Die operative Stärke des Kerngeschäfts bleibt damit intakt.
Aktionäre profitieren von Kapitalrückfluss
GM kündigte eine Erhöhung der Quartalsdividende um 20 Prozent an – ein deutliches Signal des Vertrauens in die künftige Ertragskraft. Zusätzlich genehmigte der Verwaltungsrat ein neues Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu 6 Milliarden Dollar. Diese Maßnahmen unterstreichen die solide Finanzposition des Unternehmens.
Ausblick für 2026 bestätigt
Für das Geschäftsjahr 2026 peilt General Motors ein bereinigtes Betriebsergebnis zwischen 13 und 15 Milliarden Dollar an. Die Analystenschätzungen lagen zuvor bei 13,7 Milliarden Dollar und bewegen sich damit im Rahmen der Unternehmensprognose. GM zeigt sich zuversichtlich, die gesteckten Ziele zu erreichen.
Börsenreaktion fällt positiv aus
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Zur AktienanalyseInvestoren honorierten die Zahlen und vor allem die Kapitalrückführung: Die GM-Aktie legte im vorbörslichen Handel am Dienstag um bis zu 5,5 Prozent zu. Die Kombination aus solider operativer Performance und aktionärsfreundlicher Ausschüttungspolitik überzeugte die Anleger.
Herausforderungen im E-Mobilitätssektor
Die hohen Abschreibungen verdeutlichen die Schwierigkeiten im Elektrofahrzeuggeschäft. Wie viele traditionelle Autobauer kämpft auch GM mit der Transformation zur Elektromobilität. Die Investitionen in neue Plattformen und Technologien belasten zunächst die Bilanz, sollen aber langfristig die Wettbewerbsfähigkeit sichern.


