ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Globale Märkte verhalten vor Iran-Gesprächen und wichtigen Konjunkturdaten

Wall Street kehrt nach Feiertag zurück, während Anleger auf Nuklearverhandlungen und Fed-Signale blicken.

Globale Märkte verhalten vor Iran-Gesprächen und wichtigen Konjunkturdaten

Die internationalen Finanzmärkte zeigen sich am Dienstag zurückhaltend, während die Wall Street nach dem dreitägigen Presidents-Day-Wochenende den Handel wieder aufnimmt. Der Nachrichtenfluss hat sich im Vergleich zu den turbulenten Marktbewegungen der vergangenen Wochen deutlich verlangsamt.

Die Aufmerksamkeit der Anleger richtet sich heute vor allem auf Genf, wo die USA und der Iran ihre Nuklearverhandlungen fortsetzen. Bereits am Dienstag reagierten die Rohstoffmärkte auf die Wiederaufnahme der Gespräche: Öl- und Goldpreise gaben leicht nach. US-Präsident Trump zeigte sich am Montag optimistisch und äußerte die Überzeugung, dass der Iran an einer Einigung interessiert sei.

Zum Handelsstart in den USA notierten die Aktienfutures leicht im Minus. Händler bleiben nach den starken KI-bedingten Kursschwankungen im Technologiesektor der Vorwoche vorsichtig. Die monatliche Umfrage der Bank of America unter globalen Fondsmanagern für Februar zeigt dennoch eine weiterhin "über-bullische" Stimmung bezüglich Wirtschaft und Unternehmensgewinnen. Allerdings warnen Marktteilnehmer vor möglichen Überinvestitionen in KI-Infrastruktur.

Schwache Konjunkturdaten aus Japan belasten Yen

In Asien präsentierten sich die Märkte aufgrund mehrerer Feiertage verhalten. Japans Nikkei-Index verzeichnete Verluste, nachdem die BIP-Zahlen für das vierte Quartal enttäuschten. Die japanische Wirtschaft wuchs annualisiert lediglich um 0,2 Prozent – deutlich unter den erwarteten 1,6 Prozent. Der Yen gab daraufhin am Montag gegenüber dem Dollar um 0,4 Prozent nach, konnte seine Verluste am Dienstag jedoch wieder ausgleichen. In der Vorwoche hatte die japanische Währung noch knapp 3 Prozent zugelegt.

In Großbritannien heizte der Anstieg der Arbeitslosenquote auf 5,2 Prozent – den höchsten Stand seit über zehn Jahren außerhalb der Pandemie – Spekulationen über eine weitere Zinssenkung der Bank of England im März an. Die Geldmärkte preisen mittlerweile eine Wahrscheinlichkeit von 80 Prozent für einen Zinsschritt ein. Das Pfund Sterling verlor gegenüber Euro und Dollar an Wert, während der FTSE 100 zulegte. Die Renditen zweijähriger britischer Staatsanleihen fielen auf ein 18-Monats-Tief.

Dünner Wirtschaftskalender in den USA

Der Wirtschaftskalender für Dienstag in den USA ist dünn besetzt. Zu den wichtigsten Veröffentlichungen zählen die Umfrage der New York Fed zur Fertigungsaktivität um 14:30 Uhr deutscher Zeit sowie der NAHB-Immobilienmarktindex um 16:00 Uhr. US-Staatsanleihen profitieren weiterhin von der relativ moderaten Headline-Inflationsrate, die am vergangenen Freitag veröffentlicht wurde.

Im weiteren Wochenverlauf erwarten Anleger wichtige Hinweise auf den geldpolitischen Kurs der US-Notenbank. Am Mittwoch werden die FOMC-Protokolle veröffentlicht, am Freitag folgen die BIP-Zahlen für das vierte Quartal. Zusätzliche Inflationsdaten aus Kanada, Großbritannien und Japan werden das globale Bild ergänzen.

Walmart knackt Billionen-Dollar-Marke

Der US-Einzelhandelsriese Walmart hat in diesem Jahr erstmals eine Marktkapitalisierung von einer Billion US-Dollar überschritten und ist damit das zwölftwertvollste börsennotierte Unternehmen weltweit. Das Unternehmen wird diese Woche aktualisierte Geschäftszahlen vorlegen. Weitere wichtige Quartalsergebnisse werden von Medtronic und dem Cybersecurity-Spezialisten Palo Alto Networks erwartet.

Zudem stehen heute Reden von Fed-Gouverneur Michael Barr und Mary Daly, Präsidentin der San Francisco Fed, auf dem Programm. Die Märkte werden ihre Aussagen genau auf Hinweise zur künftigen Zinspolitik analysieren.

FinanzmärkteIran-VerhandlungenJapan BipFed ZinspolitikWalmart Marktkapitalisierung

Disclaimer