Globale Märkte unter Druck: Zölle, Indonesien und Ölkrise
US-Zollpolitik, Indonesiens Ratingabstufung und Nahostkonflikt belasten gleichzeitig die Weltwirtschaft.

Die globalen Finanzmärkte stehen unter erheblichem Druck. Drei Entwicklungen dominieren derzeit das Geschehen: die US-Zollpolitik, Indonesiens verschlechterter Sovereign-Ausblick und eine eskalierendes Ölversorgungskrise im Nahen Osten.
Der US-amerikanische Modehändler Abercrombie & Fitch (A&F) hat für das Geschäftsjahr 2026 eine vorsichtige Prognose vorgelegt. Das Unternehmen erwartet ein Nettoumsatzwachstum von lediglich 3 bis 5 Prozent – unterhalb des Analystenkonsens von 4,2 Prozent laut LSEG. Ausdrücklich eingerechnet ist dabei ein möglicher US-Importzoll von 15 Prozent auf alle Einfuhren, den die Trump-Administration am 21. Februar angekündigt hatte.
US-Finanzminister Scott Bessent bestätigte, dass dieser temporäre Zollsatz von 15 Prozent in Kürze in Kraft treten soll. A&F beziffert den Zolleffekt auf rund 70 Basispunkte des Nettoumsatzes – deutlich weniger als die 170 Basispunkte, vor denen das Unternehmen für 2025 gewarnt hatte. Andere Händler wie der Schweizer Sneakerhersteller On Holding und Best Buy haben Zollauswirkungen hingegen vollständig aus ihren Jahresprognosen ausgeklammert.
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