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Globale Märkte im Feiertagsmodus: US-Futures steigen trotz dünner Handelsliquidität

Presidents' Day und Mondneujahr sorgen für ruhigen Handel. Europäische Indizes profitieren von Bankenwerten.

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Globale Märkte im Feiertagsmodus: US-Futures steigen trotz dünner Handelsliquidität

Die globalen Aktienmärkte zeigten sich am Montag in ruhiger Feiertagsstimmung überwiegend freundlich. Während die US-Börsen wegen des Presidents' Day geschlossen blieben, legten die Futures auf die wichtigsten amerikanischen Indizes zu. Auch in Teilen Asiens ruhte der Handel aufgrund der Feierlichkeiten zum Mondneujahr.

Die Futures auf den Dow Jones Industrial Average und den S&P 500 stiegen vorbörslich um jeweils 0,4 Prozent. Die Nasdaq-Futures gewannen 0,35 Prozent, nachdem der Technologieindex am Freitag seine fünfte Verlustwoche in Folge beendet hatte – die längste Negativserie seit Mai 2022. Die geringe Liquidität prägte den Handel, da neben den USA auch die Märkte in Festlandchina und Südkorea geschlossen waren.

Gemischtes Bild in Asien

Japans Nikkei 225 gab am Ende 0,2 Prozent ab, nachdem zunächst positive Impulse verpufften. Die BIP-Daten für das vierte Quartal zeigten mit einem annualisierten Wachstum von nur 0,2 Prozent eine enttäuschende Entwicklung. Analysten hatten 1,6 Prozent erwartet. Die schwachen Zahlen schüren Bedenken, dass die Fiskalstimuli bisher kaum Wirkung zeigen. Bankaktien belasteten den Index, während SoftBank Group mit einem Plus von 6,8 Prozent herausstach.

Der Hang Seng Index in Hongkong legte zur Mittagszeit um 0,5 Prozent zu, bevor die Börse am Vorabend des Mondneujahrs vorzeitig schloss. Die chinesischen Festlandsbörsen bleiben bis zum 23. Februar geschlossen.

Europäische Banken im Aufwind

In Europa trieben vor allem Finanz- und Verteidigungswerte die Blue-Chip-Indizes nach oben. Der britische FTSE 100 gewann 0,2 Prozent, wobei NatWest Group um 3,8 Prozent und Barclays um 2,4 Prozent zulegten. Spaniens IBEX 35 stieg um 0,9 Prozent, angetrieben von Santander (+2,5 Prozent) und Indra Sistemas (+2,25 Prozent).

Der italienische FTSE MIB kletterte um 0,6 Prozent, gestützt von Unicredit mit einem Plus von 2 Prozent. Frankreichs CAC 40 legte 0,3 Prozent zu, wobei Luxusgüterwerte wie LVMH (+1,9 Prozent) und Bankentitel zulegten. Der deutsche DAX gewann 0,35 Prozent, angeführt von der Deutschen Bank (+2,2 Prozent) und dem Softwareunternehmen Scout24 (+1,8 Prozent).

Fed-Protokoll und Inflationsdaten im Fokus

Investoren richten ihre Aufmerksamkeit nun auf wichtige US-Daten in dieser Woche. Am Mittwoch veröffentlicht die Federal Reserve das Protokoll ihrer jüngsten Sitzung. Am Freitag folgen die PCE-Inflationsdaten und die vorläufigen BIP-Zahlen für das vierte Quartal. Diese Veröffentlichungen dürften den Fokus auf die Konsumentenaktivität lenken, so Altaf Kassam von State Street Investment Management.

Die am Freitag veröffentlichten US-Inflationsdaten zeigten einen geringeren Preisanstieg als erwartet und stärkten damit die Argumente für weitere Zinssenkungen der Fed im Jahresverlauf. Die Futures deuten derzeit auf 62 Basispunkte zusätzliche Lockerung hin, wobei die erste Senkung mit 68-prozentiger Wahrscheinlichkeit im Juni erfolgen könnte.

Dollar unter Druck, Euro stabil

Der Dollar-Index notierte am Montag marginal 0,1 Prozent höher bei 96,860, nachdem er in der Vorwoche um 0,8 Prozent gefallen war. Analysten von ING merkten an, dass die allgemeine Zuversicht in den Greenback nach der "Sell America"-Episode Mitte Januar noch nicht zurückgekehrt sei. Der Euro handelte 0,1 Prozent tiefer bei 1,1861 Dollar.

Das britische Pfund notierte leicht höher bei 1,3653 Dollar, belastet durch politische Unsicherheiten. Der japanische Yen schwächte sich nach den enttäuschenden BIP-Daten ab. Der australische Dollar gewann 0,2 Prozent auf 0,7088 Dollar, gestützt durch die jüngsten restriktiven Signale der Reserve Bank of Australia.

Gold profitierte von den weichen US-Inflationsdaten und stieg wieder über 5.000 Dollar je Unze. Die Ölpreise blieben aufgrund anhaltender geopolitischer Risiken weitgehend unverändert. In Europa richtet sich der Blick auf die ZEW-Umfrage und die Einkaufsmanagerindizes am Freitag.

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