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Gesundheitssektor: Analysten sehen Wachstumschancen bei asiatischen Kliniken

DBS und Macquarie bewerten thailändische und chinesische Gesundheitsunternehmen positiv, Genmab enttäuscht Anleger

Gesundheitssektor: Analysten sehen Wachstumschancen bei asiatischen Kliniken

Analysten mehrerer Investmentbanken haben ihre Einschätzungen zu Unternehmen aus dem Gesundheitssektor veröffentlicht. Während asiatische Klinikbetreiber und Pharmaunternehmen positive Bewertungen erhielten, enttäuschte das dänische Biotech-Unternehmen Genmab mit seinen Quartalszahlen.

Die DBS Group Research erwartet für den thailändischen Krankenhausbetreiber Praram 9 Hospital einen leichten Gewinnanstieg im ersten Quartal. Analystin Sasikarn Udomvej verweist auf die starke Dynamik in internationalen Märkten wie Katar sowie neue Märkte in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Kuwait. Besonders die wachsende Zahl von Selbstzahlern in diesen Regionen dürfte das Ergebnis ankurbeln.

Für den Zeitraum 2025 bis 2027 rechnet DBS mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 9 Prozent. Die Bank behält ihre Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 26,00 thailändischen Baht bei. Die Aktie notiert aktuell bei 20,90 Baht, was einem Plus von 0,5 Prozent entspricht.

Chinesisches Pharmaunternehmen mit globalem Ansatz

Macquarie Capital hat die Beobachtung des chinesischen Pharmaunternehmens Suzhou Ribo Life Science mit der Einstufung "Outperform" aufgenommen. Das Kursziel liegt bei 97,30 Hongkong-Dollar. Die Analysten heben das schwedische klinische Team des Unternehmens als wichtigen Differenzierungsfaktor hervor.

Die Durchführung von Proof-of-Concept-Studien in Schweden verleihe den klinischen Daten globale Relevanz und Glaubwürdigkeit, so Macquarie. Zudem verfüge Ribo über eine breite Medikamenten-Pipeline und Partnerschaften mit internationalen Pharmakonzernen wie Boehringer Ingelheim und Madrigal. Diese Kooperationen bestätigen das Forschungs- und Entwicklungs-Know-how des chinesischen Unternehmens.

Die Analysten prognostizieren ein beeindruckendes Umsatzwachstum: Von 176 Millionen chinesischen Yuan im Jahr 2025 könnte der Umsatz bis 2040 auf 13 Milliarden Yuan steigen. Die Aktie schloss zuletzt 1,5 Prozent höher bei 71,10 Hongkong-Dollar.

Genmab enttäuscht mit Quartalszahlen

Gegensätzlich entwickelte sich die Aktie des dänischen Biotech-Unternehmens Genmab, die um 6 Prozent fiel. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern im vierten Quartal lag mit 265 Millionen US-Dollar deutlich unter den Konsenserwartungen von 330 Millionen Dollar. Auch der bereinigte Nettogewinn von 229 Millionen Dollar verfehlte die Analystenschätzungen von 268 Millionen Dollar.

Höhere laufende Ausgaben belasteten das Quartalsergebnis. Dennoch sehen die Analysten von Jefferies das Unternehmen positiv. Die jüngsten Übernahmen der Krebsbehandlungen Petosemtamab und Rina-S verschafften Genmab einen "glaubwürdigen langfristigen Wachstumspfad". Jefferies erwartet für 2026 ein "katalysatorreiches Jahr" für das Unternehmen.

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