Geopolitische Entspannung treibt Märkte: ING analysiert Notenbank-Divergenz
Hoffnung auf ein Ende des Iran-Konflikts beflügelt die Risikobereitschaft an den globalen Finanzmärkten.

Die globalen Finanzmärkte erleben einen markanten Stimmungsumschwung. US-Futures für Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq 100 zogen am Mittwoch deutlich an, nachdem Präsident Donald Trump signalisierte, dass die USA ihre Truppen innerhalb von zwei bis drei Wochen aus dem Iran abziehen könnten. Die Nuklearbedrohung sei eliminiert, so Trump – ein Statement, das die Risikobereitschaft der Anleger spürbar erhöhte.
Besonders deutlich zeigt sich die Entspannung am Ölmarkt. Brent-Rohöl, das nach Ausbruch der Feindseligkeiten Ende Februar auf knapp 120 Dollar je Barrel gestiegen war, fiel wieder unter die Marke von 100 Dollar und notierte zuletzt bei 99,60 Dollar – ein Tagesrückgang von 4,2 Prozent. Die Schließung der Straße von Hormus hatte zuvor einen massiven Angebotsschock ausgelöst. Gegenüber dem Vorkonfliktniveau von 70 Dollar bleiben die Preise jedoch deutlich erhöht.
ING-Analysten beobachten, dass die Märkte auf Berichte über eine mögliche diplomatische Lösung „aufgesprungen
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