Geopolitik, Ölpreisschock und Rentenrisiken belasten Märkte
Eskalation im Nahen Osten, schwache US-Jobdaten und deutsche Rentendebatte sorgen für massive Marktturbulenzen.

Die globalen Finanzmärkte stehen unter erheblichem Druck. Auslöser sind der Krieg im Iran nach dem US-israelischen Angriff vom 28. Februar, ein überraschend schwacher US-Arbeitsmarktbericht sowie innenpolitische Debatten in Deutschland über Verteidigungsinvestitionen und die Zukunft der gesetzlichen Rente.
Der US-Arbeitsmarkt enttäuschte im Februar massiv: Statt des erwarteten Zuwachses von 50.000 Stellen gingen 92.000 Jobs verloren. Die Arbeitslosenquote stieg auf 4,4 Prozent. Der Dow Jones verlor daraufhin rund 550 Punkte, S&P 500 und Nasdaq gaben jeweils etwa ein Prozent nach. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen fiel auf 4,11 Prozent, während Gold und Silber zulegten.
Ölpreise auf Höchststand, G7 in der Zerreißprobe
Der Ölmarkt reagiert besonders heftig auf die geopolitischen Verwerfungen. Der US-Benchmark-Preis stieg um zwölf Prozent, Brent Crude überschritt die Marke von 90 Dollar je Barrel und steuert auf den größten Wochengewinn seit 2020 zu. Erschwerend kommt eine drohende Lagerkapazitätskrise hinzu: Kuwait hat die Produktion gedrosselt, weil die Speicherkapazitäten erschöpft sind. Goldman Sachs warnt zudem vor steigenden europäischen Erdgaspreisen und zusätzlichem Inflationsdruck.
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Zur AktienanalyseInnerhalb der G7 wachsen die Spannungen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron kritisierte die Angriffe als Verstoß gegen das Völkerrecht, kündigte gleichzeitig jedoch den Ausbau des französischen Nukleararsenals an. Bundeskanzler Friedrich Merz mahnte nach einem Treffen mit Präsident Trump in Washington zur Zurückhaltung und warnte davor, „unsere Partner und Verbündeten zu belehren


