Generation Z denkt häufiger über Jobwechsel nach
Gehalt, Sicherheit und Führungskräfte prägen Entscheidungen aller Altersgruppen

Fast jeder zweite Beschäftigte aus der Generation Z denkt über einen Wechsel des Arbeitgebers nach. Das geht aus einer aktuellen Forsa-Umfrage hervor, die im Auftrag des Karrierenetzwerks Xing durchgeführt wurde. Die Generation Z umfasst Personen der Geburtsjahrgänge 1997 bis 2012. Trotz ihrer noch vergleichsweise kurzen Berufslaufbahn hat bereits mehr als die Hälfte dieser Altersgruppe mindestens einmal den Arbeitgeber gewechselt. Für viele ist ein erneuter Wechsel in diesem Jahr denkbar. Elf Prozent der Befragten haben sogar bereits konkrete Pläne, ihren derzeitigen Job zu verlassen.
Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Millennials, also den zwischen 1981 und 1996 Geborenen. Auch hier ist die Bereitschaft zum Jobwechsel hoch. Ein zentraler Grund für die hohe Wechselbereitschaft ist das Gehalt. Laut Xing-Arbeitsmarktexperte Julian Stahl bieten gerade zu Beginn des Berufslebens Jobwechsel oft deutliche Gehaltssprünge. Für 45 Prozent der Befragten aus der Generation Z ist ein zu niedriges Gehalt der entscheidende Beweggrund für einen Wechsel. Entgegen gängiger Annahmen spielt der Wunsch nach Sinnhaftigkeit im Beruf eine eher untergeordnete Rolle.
In der Generation X, die zwischen 1965 und 1980 geboren wurde, ist die Wechselbereitschaft geringer. Hier denkt etwa jeder Dritte über einen Arbeitgeberwechsel nach. Noch seltener ist dieser Gedanke bei den sogenannten Babyboomern, den Jahrgängen vor 1965. Lediglich 15 Prozent von ihnen zeigen Wechselabsichten. Rund elf Prozent dieser Generation haben sogar ihr gesamtes Erwerbsleben bei ein und derselben Firma verbracht. Für ältere Beschäftigte ist eher die Unzufriedenheit mit der direkten Führungskraft ein Anlass, den Arbeitgeber zu verlassen.
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Zur AktienanalyseUnabhängig vom Alter erwarten viele Arbeitnehmer von potenziellen neuen Arbeitgebern vor allem eines: Jobsicherheit. Befristete Verträge gelten über alle Generationen hinweg als Ausschlusskriterium bei der Jobsuche. Trotz der angespannten wirtschaftlichen Lage und rückläufiger Stellenzahlen denkt insgesamt etwa ein Drittel aller Beschäftigten in Deutschland über einen Jobwechsel nach oder hat bereits konkrete Schritte eingeleitet. Offenbar sehen viele Arbeitnehmer ihre persönliche Situation optimistischer als die gesamtwirtschaftliche Entwicklung.


