"Generation Z": Anspruchsvolle und wechselwillige Arbeitskräfte
Was Unternehmen tun können, um die "Generation Z" zu halten: Erkenntnisse aus einer neuen Studie.

Die "Generation Z" ist auf dem Arbeitsmarkt angekommen und stellt Arbeitgeber vor neue Herausforderungen. Laut einer Studie des Umfrageinstituts Forsa, welche vom Online-Netzwerk Xing in Auftrag gegeben wurde, zeigt diese Generation geringere Loyalität gegenüber Arbeitgebern im Vergleich zu älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. 14 Prozent sind sogar aktiv auf Jobsuche, während sich 65 Prozent aufgrund des Fachkräftemangels keine Sorgen um ihre Zukunft machen. Flexibilität und Agilität stehen bei der "Generation Z" ganz oben auf der Agenda. Unternehmen müssen sich daher anpassen, um diese Zielgruppe zu erreichen und zu halten.
Die "Generation Z" wird überwiegend jungen Menschen zugeordnet, die zwischen Mitte der 1990er und 2010 geboren wurden. Diese Zielgruppe wünscht sich häufig Arbeitserleichterungen wie eine Vier-Tage-Woche mit vollem Lohnausgleich, Sabbaticals oder Homeoffice-Optionen. Auch Workation-Optionen, eine Kombination aus Arbeit und Urlaub, finden Zuspruch. Aufstiegsmöglichkeiten innerhalb des Unternehmens spielen für die GenZ eine weniger wichtige Rolle als für die Vorgängergeneration, die sogenannten "Millennials".
Julian Stahl, Arbeitsmarktexperte vom Online-Netzwerk Xing, betont, dass Unternehmen, die nicht über Benefits wie Homeoffice, Workation oder Sabbatical nachdenken, einen Teil dieser Generation als Arbeitgeber erst gar nicht erreichen werden. Die "Generation Z" ist anspruchsvoll und legt hohe Maßstäbe an ihre Arbeitgeber.
Aber was genau macht die "Generation Z" offen für einen Jobwechsel? Ein als zu niedrig empfundenes Gehalt und ein als zu hoch empfundenes Stresslevel sind die häufigsten Gründe für den Wechselwunsch. 27 Prozent ziehen einen Wechsel in Betracht, weil sie mit ihrer Unternehmensführung unzufrieden sind. Mehr als ein Drittel der Befragten zieht einen Wechsel in Betracht, weil sie sich lediglich Abwechslung wünschen.
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Zur AktienanalyseFür Unternehmen bedeutet dies, dass sie sich nicht nur auf die Mitarbeiterbindung konzentrieren sollten, sondern auch auf die Gewinnung neuer Mitarbeiter. Arbeitgeber müssen auf die Bedürfnisse und Erwartungen der "Generation Z" eingehen, um im Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte erfolgreich zu sein.


