Generali meldet deutlich höheres operatives Ergebnis
Steigende Nettobeiträge und geringere Schadensbelastung stützen Entwicklung

Assicurazioni Generali Spa hat für die ersten neun Monate des laufenden Jahres ein deutlich höheres operatives Ergebnis ausgewiesen. Das Unternehmen meldet ein konsolidiertes operatives Resultat von 5,94 Milliarden EUR, verglichen mit 5,40 Milliarden EUR zum Ende des Vorjahreszeitraums. Dies entspricht einem Zuwachs von 10 Prozent. Der Versicherer verweist auf Beiträge aus allen Geschäftsbereichen, die zu dieser Entwicklung beigetragen haben.
Im Lebensversicherungsgeschäft erreicht das operative Ergebnis 3,09 Milliarden EUR nach 3,04 Milliarden EUR im Vergleichszeitraum 2024. Das Segment Schaden- und Unfallversicherung erzielt 2,73 Milliarden EUR, nachdem der Wert im Vorjahr bei 2,21 Milliarden EUR gelegen hatte. Der bereinigte Nettogewinn steigt auf 3,28 Milliarden EUR, verglichen mit 2,88 Milliarden EUR im Jahr 2024, was einem Anstieg von 14 Prozent entspricht.
Die Solvency-II-Quote der Gruppe beträgt 214 Prozent, nach 210 Prozent in den ersten neun Monaten des Vorjahres. Die gesamten Bruttoprämien legen auf 73,07 Milliarden EUR zu, nachdem sie 2024 bei 70,72 Milliarden EUR lagen. Innerhalb des Lebensversicherungsgeschäfts erhöhen sich die Nettobeiträge um 55 Prozent auf 10,37 Milliarden EUR. Im Schaden- und Unfallsegment steigen die Bruttoprämien auf 26,83 Milliarden EUR nach 25,05 Milliarden EUR im Jahr zuvor.
Finanzvorstand Cristiano Borean hebt in einer Stellungnahme hervor, dass die Ergebnisse einen starken Auftakt zum neuen Strategiezyklus darstellen. Er verweist auf die positive Entwicklung aller Geschäftsbereiche und auf eine hohe Nettozuführung im Lebensversicherungsgeschäft, die vor allem auf präferierte Produktlinien zurückgeführt wird. Nach seinen Angaben bestätigt das Wachstum im Schaden- und Unfallsegment die technische Stärke des Konzerns. Zugleich hebt er hervor, dass die Belastungen durch Naturkatastrophen im bisherigen Jahresverlauf unter den Werten der beiden Vorjahre liegen. Für die ersten neun Monate werden hierfür 573 Millionen EUR angegeben, was etwas mehr als der Hälfte des jährlichen Budgets entspricht.
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Zur AktienanalyseParallel zur Veröffentlichung der Geschäftszahlen verweisen Analystenhinweise darauf, dass sowohl Jefferies als auch JPMorgan ihre Einstufungen für die Aktie bestätigten. Jefferies belässt das Papier auf „Buy“ mit einem Kursziel von 28,50 EUR, während JPMorgan die Einstufung „Overweight“ mit einem Ziel von 39 EUR bestätigt. Beide Einschätzungen erfolgen vor dem Hintergrund der aktuellen Geschäftsentwicklung des Versicherers.


