General Dynamics übertrifft Erwartungen mit starkem Verteidigungsgeschäft im vierten Quartal
US-Rüstungskonzern profitiert von geopolitischen Spannungen und steigender Nachfrage nach Waffensystemen

Der US-amerikanische Rüstungs- und Luftfahrtkonzern General Dynamics hat im vierten Quartal 2025 die Erwartungen der Analysten übertroffen. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um fast 8 Prozent auf 14,38 Milliarden US-Dollar. Experten hatten lediglich mit 13,81 Milliarden Dollar gerechnet. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag mit 4,17 Dollar ebenfalls über der Konsensschätzung von 4,09 Dollar.
Die starke Geschäftsentwicklung ist vor allem auf die anhaltende geopolitische Unsicherheit und globale Konflikte zurückzuführen. Diese trieben die Nachfrage nach Waffen und Munition im gesamten Quartal an. Besonders das Marinegeschäft des Konzerns profitierte von verbesserten Lieferkettenbedingungen und staatlichen Investitionen in die Programme für nuklearbetriebene U-Boote der Columbia- und Virginia-Klasse.
Das Segment Gefechtssysteme, das Kampfmittel, Waffensysteme und Munition produziert, verzeichnete ebenfalls deutliche Zuwächse. Die internationale Nachfrage, insbesondere aus Europa, entwickelte sich stark. Die Auftragseingänge erreichten das 1,6-fache der Fakturierung, was auf eine robuste Auftragslage hindeutet.
Geschäftsflugzeugsparte mit gemischten Signalen
Die Gulfstream-Sparte für Geschäftsflugzeuge lieferte im vierten Quartal 45 Maschinen aus, zwei weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Präsident von Gulfstream Aerospace hatte im November auf verlangsamte Geschäftsmöglichkeiten in China hingewiesen, die auf Handelsspannungen mit den USA zurückzuführen seien.
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Zur AktienanalyseAuf Jahressicht präsentiert sich das Bild jedoch positiver: Die Gulfstream-Auslieferungen stiegen von 136 auf 158 Einheiten. Das Segment erholt sich weiter von Lieferkettenproblemen und fährt die Produktion kontinuierlich hoch.
Der Gesamtgewinn des Unternehmens belief sich auf 1,14 Milliarden Dollar, verglichen mit 1,15 Milliarden Dollar im Vorjahr. General Dynamics bestätigt damit seine Position als einer der führenden Rüstungskonzerne weltweit und profitiert von der steigenden Verteidigungsbereitschaft westlicher Staaten.

