GE HealthCare übertrifft Erwartungen dank starker Nachfrage nach Medizintechnik
Medizintechnikkonzern profitiert von Investitionen in Bildgebungsgeräte und hebt Prognose für 2026 an

GE HealthCare hat die Gewinnerwartungen der Analysten für das vierte Quartal übertroffen und gibt sich für das laufende Jahr optimistisch. Der Medizintechnikkonzern profitiert von der anhaltend starken Nachfrage nach diagnostischen Geräten, die Krankenhäuser in den USA und Europa zunehmend anschaffen. Die Aktie legte im vorbörslichen Handel um 2,4 Prozent auf 80,70 US-Dollar zu.
Der bereinigte Gewinn pro Aktie belief sich im vierten Quartal auf 1,44 US-Dollar und lag damit über der Analystenschätzung von 1,40 US-Dollar. Der Gesamtumsatz stieg um 7,1 Prozent auf 5,7 Milliarden US-Dollar, verglichen mit der durchschnittlichen Erwartung von 5,61 Milliarden US-Dollar. Besonders stark entwickelte sich die Bildgebungssparte, die mit CT-, Röntgen- und PET-Scannern das größte Geschäftssegment des Unternehmens darstellt.
Bildgebungssparte treibt Wachstum
Die Sparte für Bildgebungsgeräte, die etwa ein Drittel des Konzernumsatzes ausmacht, verzeichnete im Schlussquartal ein Plus von 6,6 Prozent auf 2,55 Milliarden US-Dollar. "Dies spiegelt gesunde Investitionstrends, die kommerzielle Umsetzung und die Nachfrage nach neuen Produkten wider", erklärte CEO Peter Arduini. Die robuste Nachfrage nach medizinischen Verfahren, insbesondere durch die alternde Bevölkerung in den USA, veranlasst Krankenhäuser zu verstärkten Investitionen in moderne Diagnostiktechnik.
Das Umsatzwachstum wurde vor allem durch die Stärke der amerikanischen und europäischen Märkte getragen. Neben der Bildgebung umfasst das Portfolio von GE HealthCare drei weitere Geschäftsbereiche: Lösungen für erweiterte Visualisierung, Lösungen für die Patientenversorgung sowie pharmazeutische Diagnostik. Alle Segmente trugen zum positiven Gesamtergebnis bei.
Optimistische Prognose für 2026
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Zur AktienanalyseFür das laufende Geschäftsjahr 2026 erwartet GE HealthCare einen bereinigten Gewinn pro Aktie zwischen 4,95 und 5,15 US-Dollar. Dies liegt über der Analystenschätzung von 4,92 US-Dollar pro Aktie. Das organische Umsatzwachstum soll zwischen 3 und 4 Prozent im Jahresvergleich erreichen. Die Prognose unterstreicht das Vertrauen des Managements in die anhaltende Nachfrage nach Medizintechnik.
Positiv wirkt sich auch die Entwicklung bei den Zöllen aus. GE HealthCare teilte mit, dass die Auswirkungen der US-Zölle auf Kupfer-, Stahl- und Aluminiumderivate im Jahr 2026 voraussichtlich geringer ausfallen werden als im Vorjahr. Für 2025 hatte das Unternehmen noch eine Belastung von 265 Millionen US-Dollar oder 45 Cent pro Aktie durch die von Präsident Donald Trump verhängten Zölle erwartet. Die verbesserte Situation bei den Handelszöllen dürfte die Margen zusätzlich stützen.


