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Galeria meldet Rückkehr in die Gewinnzone

Konzernumbau, Stellenabbau und neue Strategie führen zu Stabilität

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Galeria meldet Rückkehr in die Gewinnzone

Ein Jahr nach der Insolvenz verzeichnet die Kaufhauskette Galeria wieder positive Geschäftszahlen. Laut Miteigentümer Bernd Beetz schreiben alle 83 Filialen des Unternehmens schwarze Zahlen. Dies sei das Ergebnis umfassender Umstrukturierungsmaßnahmen, die mit der Übernahme durch ein Konsortium aus der US-Investmentgruppe NRDC Equity Partners und der Beteiligungsfirma BB Kapital SA im vergangenen Jahr einhergingen. Die neuen Eigner reduzierten die Verwaltung des Konzerns erheblich und nahmen umfangreiche Einsparungen vor.

Im Januar 2024 hatte Galeria zum dritten Mal innerhalb weniger Jahre Insolvenz angemeldet. Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten entstanden unter anderem durch die Insolvenz des österreichischen Mutterkonzerns Signa. Nach der Übernahme im April strichen die neuen Eigentümer die traditionsreichen Namen Kaufhof und Karstadt und bauten die Hälfte der Arbeitsplätze in der Unternehmenszentrale in Essen ab. Laut Beetz war die Verwaltungsstruktur des Unternehmens zuvor mit der eines DAX-Konzerns vergleichbar. Er bezeichnete die Hierarchien als eine schwere Last für die Organisation und sah deren Abbau als notwendig an.

Galeria konnte nach diesen Maßnahmen als profitables Unternehmen in das neue Geschäftsjahr starten. Für 2025 plant das Unternehmen eine Umsatzsteigerung um rund 500 Millionen Euro auf insgesamt 2,5 Milliarden Euro. Nach Aussage von Beetz war die Warenhauskette zuletzt vor zehn Jahren profitabel. Er betonte, dass Galeria nun ein agiles, inhabergeführtes Unternehmen sei. Diese Entwicklung sei von großer Bedeutung für die Zukunft des Konzerns.

Ursprünglich hatte Beetz angekündigt, 72 der verbliebenen 92 Filialen zu erhalten. Tatsächlich konnten jedoch 83 Standorte gesichert werden. Dies bezeichnete der Unternehmer als einen Erfolg, der ihn mit Stolz erfülle. Trotz des erheblichen Stellenabbaus in der Verwaltung bleibt das Unternehmen mit seinen Filialen in zahlreichen deutschen Städten präsent.

Mit der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung hofft Galeria, sich langfristig als stabile Größe im Einzelhandel zu etablieren. Die Maßnahmen zur Restrukturierung zeigen nach Einschätzung des Unternehmens bereits deutliche Wirkung. Die kommenden Monate werden zeigen, ob sich der eingeschlagene Kurs weiter auszahlt und die angestrebten Umsatzsteigerungen realisiert werden können.

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