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Galantas Gold beauftragt M3 mit PEA-Update für Andacollo-Projekt

Galantas Gold treibt die Wiederaufnahme des chilenischen Goldprojekts Andacollo voran – Betriebsstart ist für Q1 2027 geplant.

Galantas Gold beauftragt M3 mit PEA-Update für Andacollo-Projekt

Die an der TSX-V und am AIM notierte Galantas Gold Corporation hat die M3 Engineering & Technology Corporation mit der Erstellung einer aktualisierten vorläufigen wirtschaftlichen Bewertung (Preliminary Economic Assessment, PEA) für das Goldprojekt Andacollo in Chile beauftragt. Die Veröffentlichung der PEA ist für das vierte Quartal geplant. Andacollo ist ein ehemals produzierendes Goldprojekt, das als Brownfield-Wiederaufnahme-Projekt gilt.

Mario Stifano, CEO von Galantas, betont, dass es sich bei Andacollo um ein genehmigtes Projekt mit geringer Kapitalintensität handelt, das durch eine fundierte Mineralressourcenschätzung gestützt wird. Die Kombination aus bestehendem Genehmigungsstatus und vorhandener Infrastruktur macht das Projekt nach Unternehmensangaben besonders attraktiv. Galantas strebt eine potenzielle Wiederaufnahme des Betriebs in Andacollo im ersten Quartal 2027 an.

Mehrere Auftragnehmer parallel eingebunden

Neben M3 hat Galantas das chilenische Unternehmen NCL Ingeniería y Construcción mit der Weiterentwicklung des Minendesigns und der Produktionspläne beauftragt. Das Unternehmen Stracon steuert zudem Daten zu Bergbaukosten, Flotte und Ausführungsplanung bei. Parallel dazu treibt das Projekt- und Betriebsteam von Galantas laut CEO Stifano die Sanierung der Infrastruktur, die Beschaffung, die Einbindung von Auftragnehmern sowie die Betriebsbereitschaft vor Ort voran.

Ein weiterer zentraler Bestandteil der Wiederaufnahmestrategie ist die Verlagerung einer Brecheranlage von einem Standort in Mexiko zum Andacollo-Standort in Chile. Auch dieses Programm wird von M3 geleitet. Die verlagerte Anlage soll in Verbindung mit der bereits vorhandenen Infrastruktur vor Ort die Kapitalintensität für die Wiederaufnahme des Betriebs senken, den Zeitplan für den Neustart verkürzen und das Ausführungsrisiko für das Unternehmen verringern.

Bestehende Infrastruktur als entscheidender Vorteil

Der Standort Andacollo verfügt bereits über eine umfangreiche Infrastruktur, die für die Wiederaufnahme genutzt werden kann. Dazu zählen unter anderem:

  • Tagebaue
  • Brecherbereiche
  • Haufenlaugungsanlagen
  • Lösungsbecken
  • Werkstätten und Büros
  • Zufahrtswege
  • Eine ADR-Anlage (Adsorption, Desorption und Rückgewinnung)

Diese vorhandene Infrastruktur ist ein wesentlicher Faktor, der das Projekt von klassischen Greenfield-Vorhaben unterscheidet. Bei Greenfield-Projekten müssen sämtliche Anlagen und Infrastrukturen von Grund auf neu errichtet werden, was mit erheblich höheren Investitionskosten und längeren Vorlaufzeiten verbunden ist. Bei Brownfield-Projekten wie Andacollo können bestehende Strukturen reaktiviert und genutzt werden, was Zeit und Kapital spart.

Für deutsche Privatanleger, die den Goldminensektor verfolgen, ist Galantas Gold vor allem durch sein Flaggschiffprojekt Omagh in Nordirland bekannt. Mit Andacollo baut das Unternehmen nun sein Portfolio um ein weiteres Projekt aus, das kurzfristig in die Produktion gebracht werden soll. Die Notierung an der TSX-V (Toronto) und am AIM (London) macht die Aktie für internationale Investoren zugänglich. Der weitere Fortschritt des Projekts dürfte maßgeblich von den Ergebnissen der erwarteten PEA abhängen, die im vierten Quartal veröffentlicht werden soll.

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