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Gabler-Aktie feiert stabiles Börsendebüt an der Frankfurter Börse

Der Lübecker Marinetechnikspezialist Gabler startet mit einem Ausgabepreis von 44 Euro erfolgreich ins Börsenparkett.

Gabler-Aktie feiert stabiles Börsendebüt an der Frankfurter Börse

Der Marine- und Meerestechnikspezialist Gabler hat sein Börsendebüt erfolgreich absolviert. Die Aktie startete bei 47,20 Euro und kletterte im frühen Handel zügig über die Marke von 48 Euro – ein solider Einstand für den Lübecker Rüstungs- und Technologiespezialisten.

Insgesamt wurden rund 3,02 Millionen neue Aktien platziert. Der Nettoemissionserlös beläuft sich laut Unternehmensangaben auf rund 40 Millionen Euro. Mit den frischen Mitteln will Gabler die Bilanz stärken, das organische Wachstum beschleunigen und kleinere Akquisitionen tätigen.

Bisher gehört Gabler zur Possehl-Gruppe, einem der großen deutschen Industriekonglomerate. Nach dem Börsengang hält Possehl mindestens eine Minderheitsbeteiligung an der Gesellschaft – der Haupteigner bleibt also weiterhin im Boot.

Spezialist für U-Boot-Systeme und kritische Unterwasserinfrastruktur

Gabler bezeichnet sich selbst als führenden Anbieter von U-Boot-Ausfahrgerätesystemen. Das Unternehmen ist darüber hinaus in der Unterwasserkommunikation, im Unterwasser-Datenmanagement sowie bei Energiespeicherlösungen zum Schutz kritischer Unterwasserinfrastruktur aktiv. Den Löwenanteil seines Nettoumsatzes erwirtschaftet Gabler mit Verteidigungs- und verteidigungsnahen Lösungen – ein Segment, das angesichts steigender Rüstungsbudgets in Europa besonders gefragt ist.

Die Zeichnungsfrist für Privatanleger lief vom 27. Februar bis zum 4. März. Die ursprüngliche Preisspanne war auf 37 bis 47 Euro je Aktie festgelegt worden. Der endgültige Angebotspreis wurde schließlich auf 44 Euro fixiert – damit lag der erste Handelskurs bereits deutlich darüber, was auf eine robuste Nachfrage hindeutet.

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