FTSE 100 unter Druck: Pfund schwächelt, Shell und Greggs verlieren
Der britische Leitindex FTSE 100 setzte am Donnerstagnachmittag seine Verluste fort und gab um 0,3 Prozent nach. Gleichzeitig schwächte sich das Pfund Sterling gegenüber dem US-Dollar ab.

Der britische Aktienmarkt stand am Donnerstag unter Verkaufsdruck. Um 12:15 Uhr GMT notierte der FTSE 100 mit einem Minus von 0,3 Prozent im roten Bereich. Parallel dazu verlor das britische Pfund gegenüber dem US-Dollar 0,1 Prozent und fiel auf 1,34 Dollar.
Gemischtes Bild an europäischen Börsen
Auch die übrigen europäischen Märkte zeigten sich uneinheitlich. Während der deutsche DAX unverändert notierte, gab der französische CAC 40 um 0,2 Prozent nach. Die Zurückhaltung der Anleger spiegelte die unsichere Marktstimmung wider.
Einzelhandelswerte im Fokus
Besondere Aufmerksamkeit richtete sich auf britische Einzelhändler, die ihre aktuellen Geschäftszahlen vorlegten. Zu den Verlierern des Tages zählten der Ölkonzern Shell sowie die Bäckereikette Greggs. Im Gegensatz dazu konnte die Kaufhauskette Marks & Spencer Kursgewinne verbuchen und entwickelte sich positiv.
Preis- und Lohnerwartungen sinken leicht
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Zur AktienanalyseBritische Unternehmen meldeten einen leichten Rückgang bei den Erwartungen für Preis- und Lohnwachstum. Diese Entwicklung könnte auf eine sich abschwächende Inflationsdynamik hindeuten und hat Auswirkungen auf die Geldpolitik der Bank of England.
Für deutsche Anleger mit Engagements in britischen Aktien bedeutet die Pfund-Schwäche zusätzliche Währungsrisiken. Die Entwicklung der britischen Wirtschaftsdaten bleibt daher auch für kontinentaleuropäische Investoren von Bedeutung.


