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FT-Ranking: Deutsche Start-up-Hubs dominieren Europas Top-Liste 2026

Zum dritten Mal in Folge führt UnternehmerTUM aus München das prestigeträchtige FT-Ranking der besten europäischen Start-up-Hubs an.

Die Financial Times hat ihr jährliches Ranking der führenden europäischen Start-up-Hubs für 2026 veröffentlicht – und Deutschland setzt sich erneut an die Spitze. Gleich die drei erstplatzierten Hubs der diesjährigen Liste kommen aus dem Freistaat Bayern. Damit behauptet Deutschland seine Stellung als führende Start-up-Nation Europas.

Den ersten Platz belegt zum dritten Mal in Folge das Münchner UnternehmerTUM. Seit seiner Gründung im Jahr 2002 hat das Zentrum mehr als 1.000 Unternehmen inkubiert und gilt als Europas größtes Zentrum für Unternehmensgründung. Die kontinuierliche Spitzenposition unterstreicht die nachhaltige Qualität des Programms.

Den zweiten Rang belegt die ebenfalls in München ansässige Start2 Group, die mit ihrer internationalen Präsenz in 18 Ländern punktet. BayStartUP aus Nürnberg komplettiert das bayerische Triumvirat auf Platz drei. Das Nürnberger Zentrum überzeugt laut Ranking durch seine starke Vernetzung von Gründern in der Frühphase mit Finanzierungsmöglichkeiten in ganz Bayern.

Methodik und Umfang des Rankings

Insgesamt umfasst die diesjährige Liste 180 Start-up-Hubs aus 25 europäischen Ländern. Neben Deutschland zählen das Vereinigte Königreich und Spanien zu den Ländern mit den meisten vertretenen Hubs. Die FT erstellte das Ranking gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen Statista und dem Tech-Medienportal Sifted.

Die Bewertung basiert auf einem mehrstufigen Verfahren. Alumni, die zwischen 2019 und 2024 an Programmen teilgenommen hatten, bewerteten ihre Hubs in Kategorien wie Mentoring, Infrastruktur, Rechtsberatung sowie Networking- und Finanzierungsmöglichkeiten. Zusätzlich flossen Empfehlungen externer Experten – darunter Business Angels, Venture-Capital-Vertreter und Wissenschaftler – sowie die Erfolgsbilanz der hervorgegangenen Start-ups in die Gesamtwertung ein.

Um in das Ranking aufgenommen zu werden, mussten die Hubs bestimmte Mindestanforderungen erfüllen:

  • Mindestens ein Inkubations- oder Akzelerationsprogramm betreiben
  • Seit mindestens 2021 aktiv sein
  • Einen physischen Standort in Europa unterhalten

Die Gesamtbewertung ergibt sich aus einem gewichteten Durchschnitt von Alumni-Score, Experten-Score und Track-Record-Score. Die Umfrage- und Analysephase lief von Mai bis Oktober 2025. Der vollständige Bericht mit weiteren Artikeln über europäische Start-ups erscheint am 5. März sowohl in der Printausgabe der FT als auch online.

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