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Forgent sammelt 1,3 Mio. Pfund für Mehrheitsbeteiligung an Peak Hills

Das AIM-notierte Energie- und Bergbauunternehmen Forgent sichert sich 51 Prozent am australischen Gold- und Kupferprojekt Peak Hills.

Forgent sammelt 1,3 Mio. Pfund für Mehrheitsbeteiligung an Peak Hills

Das an der AIM notierte Energie- und Bergbauunternehmen Forgent hat eine Eigenkapitalaufnahme in Höhe von 1,3 Millionen Britischen Pfund erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen der Platzierung wurden 8,6 Milliarden Aktien zu einem Preis von je 0,015 Pence ausgegeben. Gleichzeitig hat das Unternehmen seine Option auf das Gold- und Kupferprojekt Peak Hills in Westaustralien teilweise ausgeübt.

Durch die Transaktion erwirbt Forgent einen Anteil von 51 Prozent an dem australischen Rohstoffprojekt. Die verbleibenden 48 Prozent der Projektanteile unterliegen für weitere fünf Monate einer Option zugunsten von Forgent, sodass das Unternehmen die Möglichkeit behält, seine Beteiligung weiter auszubauen. Die 51-prozentige Beteiligung wird durch eine Barzahlung von 206.000 US-Dollar sowie die Ausgabe von 4,8 Milliarden neuen Stammaktien erworben.

Schuldenumwandlung und Kreditgebervereinbarungen

Ein weiterer zentraler Bestandteil der Transaktion betrifft die Vereinbarungen mit gesicherten Kreditgebern. Gemäß den abgeschlossenen Aufrechnungsvereinbarungen stimmten die Kreditgeber zu, insgesamt 5,5 Milliarden Stammaktien im Wert von je 0,0001 Euro für einen Betrag zu zeichnen, der 1,93 Millionen Britischen Pfund entspricht. Um sicherzustellen, dass die gesicherten Kreditgeber und alle mit ihnen gemeinsam handelnden Personen nicht mehr als 29,9 Prozent der Stimmrechte des Unternehmens halten, wurden zunächst 2,2 Milliarden anfängliche Zeichnungsaktien ausgegeben.

Diese anfänglichen Zeichnungsaktien entsprachen zum Zeitpunkt der Ausgabe insgesamt 28 Prozent des damaligen ausgegebenen Aktienkapitals. Die restlichen 3,2 Milliarden Aktien – die sogenannten finalen Zeichnungsaktien – sollten zu einem späteren Zeitpunkt folgen. Forgent bestätigt nun, dass diese finalen Zeichnungsaktien den gesicherten Kreditgebern zugeteilt werden, woraufhin die Kreditgeber insgesamt 21,78 Prozent des erweiterten Aktienkapitals des Unternehmens halten werden.

Darüber hinaus hat Forgent Vereinbarungen mit bestimmten Gläubigern getroffen, um ausstehende Forderungen in Gesamthöhe von 22.000 Britischen Pfund in Eigenkapital umzuwandeln. Dies entspricht der Ausgabe von 146 Millionen neuen Stammaktien des Unternehmens. Solche Debt-to-Equity-Umwandlungen sind im Bergbausektor ein gängiges Instrument, um die Bilanz zu entlasten und die finanzielle Flexibilität zu erhöhen.

Aktienstruktur nach Abschluss aller Transaktionen

Nach der Zulassung sämtlicher im Rahmen dieser Transaktionen ausgegebenen Aktien werden insgesamt 25,3 Milliarden Forgent-Stammaktien im Umlauf sein. Die Gesamtheit der Maßnahmen – Kapitalerhöhung, Optionsausübung, Kreditgebervereinbarungen und Schuldenumwandlung – zeigt die umfangreichen Restrukturierungsbemühungen des Unternehmens.

Das Projekt Peak Hills in Westaustralien steht im Mittelpunkt der strategischen Ausrichtung von Forgent. Westaustralien gilt als eine der bedeutendsten Bergbauregionen der Welt und beherbergt zahlreiche Gold- und Kupfervorkommen von internationalem Rang. Für Anleger, die das Unternehmen beobachten, bleibt die Entwicklung der verbleibenden 48-Prozent-Option in den kommenden fünf Monaten ein entscheidender Faktor.

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