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Forever Fund: Gewinner und Verlierer im ersten Quartal 2026

Zwölf von 21 Investment Trusts lagen im Plus – doch zwei Fonds brachen um fast 20% ein, einer schoss 25% nach oben.

Forever Fund: Gewinner und Verlierer im ersten Quartal 2026

Das erste Quartal 2026 war für Langzeitanleger alles andere als langweilig. Außergewöhnliche globale Nachrichten sorgten laut Kolumnist Ian Cowie von Interactive Investor für extreme Ausschläge in seinem sogenannten „Forever Fund" – einem Langzeit-Depot aus 21 Investment Trusts, das auf dauerhaften Vermögensaufbau ausgerichtet ist.

Das Ergebnis nach drei Monaten bis Ende März 2026 fällt gemischt aus: Zwölf der 21 enthaltenen Investment Trusts schlossen das Quartal im positiven Bereich ab. Das bedeutet jedoch auch, dass neun Positionen Verluste verzeichneten – ein deutliches Zeichen dafür, wie turbulent das Marktumfeld zu Beginn des Jahres war.

Extreme Ausschläge in beide Richtungen

Besonders auffällig sind die Ausreißer an beiden Enden der Performance-Skala. Auf der Verliererseite verzeichneten gleich zwei Fonds einen Einbruch von fast 20% innerhalb nur eines Quartals – ein erheblicher Rückschlag, der die Bedeutung breiter Diversifikation im Portfolio unterstreicht.

Auf der Gewinnerseite sticht ein einzelner Investment Trust hervor, der im selben Zeitraum um beeindruckende 25% zulegte. Welcher Fonds hinter dieser außergewöhnlichen Rendite steckt, verdeutlicht, wie stark einzelne Marktsegmente von den globalen Entwicklungen profitieren konnten.

Investment Trusts sind an der Börse gehandelte Fonds, die in der britischen Anlagewelt eine lange Tradition haben. Sie unterscheiden sich von klassischen offenen Investmentfonds dadurch, dass sie als geschlossene Gesellschaften strukturiert sind und ihre Anteile an der Börse gehandelt werden. Für deutsche Privatanleger sind sie vor allem über internationale Broker zugänglich.

Kontext: Globale Nachrichten als Kurstreiber

Ian Cowie führt die starken Schwankungen ausdrücklich auf „außergewöhnliche globale Nachrichten" zurück, ohne diese im vorliegenden Ausschnitt näher zu spezifizieren. Das erste Quartal 2026 war geprägt von einem volatilen geopolitischen und wirtschaftlichen Umfeld, das Anleger weltweit vor Herausforderungen stellte.

Die Strategie des „Forever Fund" basiert auf dem Prinzip des langfristigen Haltens – unabhängig von kurzfristigen Marktschwankungen. Dieser Ansatz, im Englischen auch als „Buy and Hold" bekannt, setzt darauf, dass sich kurzfristige Verluste über einen langen Anlagehorizont ausgleichen und Qualitätsinvestments langfristig Wertzuwachs liefern.

Die Bilanz von zwölf Gewinnern gegenüber neun Verlierern zeigt, dass die Diversifikation über 21 verschiedene Investment Trusts zumindest dafür gesorgt hat, dass die Mehrheit der Positionen positiv abschnitt – trotz eines schwierigen Marktumfelds. Für Anleger, die ähnliche Langfriststrategien verfolgen, liefert die Quartalsbilanz von Ian Cowie wertvolle Einblicke in die Realität eines breit gestreuten Trust-Portfolios.

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