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Ford und GM verhandeln Rettungspaket für Zulieferer First Brands

Die US-Autogiganten Ford und General Motors führen Gespräche über eine Notfinanzierung für den insolventen Zulieferer First Brands. Der Konzern hatte im September Gläubigerschutz beantragt und Verbindlichkeiten von über 10 Milliarden Dollar offengelegt.

Ford und GM verhandeln Rettungspaket für Zulieferer First Brands

Die US-Automobilhersteller Ford und General Motors befinden sich laut einem Bericht der Financial Times in fortgeschrittenen Verhandlungen über ein Rettungspaket für den angeschlagenen Zulieferer First Brands. Die Gespräche sollen kurz vor einem Abschluss stehen, könnten jedoch noch scheitern.

Vorauszahlung für Teilelieferungen geplant

Die geplante Vereinbarung sieht Vorauszahlungen für erwartete Teilelieferungen vor. Mehrere Automobilhersteller sind an den Verhandlungen beteiligt, doch Ford gilt als "am stärksten exponiert" und trägt das größte Risiko in diesem Rettungsszenario. Der in Ohio ansässige Zulieferer fertigt kritische Komponenten für beide Konzerne, darunter Scheibenwischerteile für den meistverkauften Ford F-150 Pickup.

Massive Verbindlichkeiten und Teilstilllegung

First Brands hatte Ende September Chapter 11-Insolvenzschutz beantragt und dabei Verbindlichkeiten zwischen 10 und 50 Milliarden Dollar offengelegt. Die geschätzten Vermögenswerte liegen dagegen nur bei 1 bis 10 Milliarden Dollar. Am Montag gab das Unternehmen bekannt, Teile seiner nordamerikanischen Geschäftstätigkeit herunterzufahren, einschließlich der Bereiche Brake Parts, Cardone und Autolite.

Suche nach Käufern läuft

Parallel zu den Rettungsgesprächen hat First Brands Anfang Januar ein formelles Verkaufsverfahren eingeleitet. Das Unternehmen sucht Käufer für sich selbst oder einzelne Geschäftsbereiche, um das Insolvenzverfahren verlassen zu können. Andere Geschäftsbereiche laufen während der Restrukturierung weiter.

Keine Stellungnahmen der Beteiligten

Weder Ford noch General Motors oder First Brands haben sich bislang zu den Berichten geäußert. Reuters konnte die Informationen der Financial Times nicht unmittelbar verifizieren. Anfragen zur Stellungnahme blieben außerhalb der regulären Geschäftszeiten zunächst unbeantwortet.

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