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Ford ruft 4,3 Millionen Fahrzeuge wegen Softwarefehler zurück

Sicherheitsrisiko bei Bremsen und Beleuchtung betrifft beliebte Modelle wie F-150, Expedition und Lincoln Navigator.

Ford ruft 4,3 Millionen Fahrzeuge wegen Softwarefehler zurück

Ford Motor hat in den USA einen der größten Fahrzeugrückrufe der jüngeren Geschichte angekündigt. Betroffen sind 4,3 Millionen Pick-ups und SUVs, bei denen ein Softwarefehler die Bremsfunktion und die Außenbeleuchtung außer Gefecht setzen kann. Das gab der US-Automobilhersteller am Donnerstag in Washington bekannt.

Das Problem tritt vor allem beim Ziehen eines Anhängers auf. Ein elektronisches Modul kann dabei die Kommunikation mit dem Fahrzeugsystem verlieren, was zum Ausfall der Brems- und Blinkleuchten oder sogar zum vollständigen Verlust der Bremsfunktion führen kann. Gerade für Fahrer, die schwere Anhänger ziehen, stellt dies ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar.

Welche Modelle sind betroffen?

Der Rückruf umfasst eine breite Palette populärer Ford-Modelle aus den Modelljahren 2021 bis 2026. Im Einzelnen sind folgende Fahrzeuge betroffen:

  • Ford F-150 (Modelljahre 2021–2026)
  • Ford F-250 SD (Modelljahre 2022–2026)
  • Ford Expedition
  • Ford Maverick
  • Ford Ranger (ausgewählte Modelle)
  • Ford E-Transit (ausgewählte Modelle)
  • Lincoln Navigator

Der F-150 ist seit Jahrzehnten das meistverkaufte Fahrzeug in den USA und steht auch in Deutschland bei Importfahrzeug-Fans hoch im Kurs. Der Rückruf zeigt, wie weitreichend Software-Abhängigkeiten in modernen Fahrzeugen sein können.

Lösung per Software-Update

Ford plant, das Problem durch eine Aktualisierung der Fahrzeugsoftware zu beheben. Betroffene Fahrzeughalter werden in der Regel schriftlich über den Rückruf informiert und können ihr Fahrzeug bei einem autorisierten Händler kostenlos aktualisieren lassen. Ein konkreter Zeitplan für die Durchführung der Software-Updates wurde bislang nicht genannt.

Für deutsche Verbraucher ist der Rückruf direkt nur begrenzt relevant, da die genannten Modelle in den USA verkauft werden. Wer jedoch einen dieser Ford-Modelle als Importfahrzeug besitzt, sollte beim zuständigen Händler nachfragen, ob das eigene Fahrzeug ebenfalls betroffen ist.

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