Ford hält EBIT-Ziel trotz erneuter Störung
Neuer Brand bei Zulieferer belastet Produktion wichtiger Pick-up-Modelle

Ford hat seine jährliche EBIT-Prognose zwischen 6 Milliarden und 6,5 Milliarden US-Dollar bestätigt, nachdem es in dieser Woche erneut zu einem Brand beim Aluminiumzulieferer Novelis in dessen Werk im US-Bundesstaat New York gekommen ist. Der jüngste Vorfall folgt auf einen Großbrand im September im selben Werk, der zu erheblichen Produktionsunterbrechungen und Anpassungen der Gewinnziele geführt hatte. Die erneute Bekräftigung der Prognose führte dazu, dass die Aktie des Unternehmens im Verlauf der Sitzung um etwa vier Prozent zulegte.
Der Autobauer hatte im Oktober seine Gewinnerwartung reduziert, nachdem der ursprüngliche Brand zu einem geschätzten Bruttoschaden von bis zu 2 Milliarden US-Dollar geführt hatte. Nach Angaben des Unternehmens soll rund die Hälfte dieses Schadens im kommenden Jahr aufgefangen werden, indem die Produktion in bestimmten Lkw-Werken erhöht wird. Ford zählt zu den wichtigsten Kunden von Novelis, da die Karosserien seiner Pick-up-Modelle in hohem Maße aus Aluminium gefertigt werden. Die Abhängigkeit von dem Material hat die Auswirkungen der Produktionsausfälle zusätzlich verstärkt.
Die Fertigung des elektrischen Pick-ups F-150 Lightning im Werk in Michigan wurde unbefristet ausgesetzt, nachdem der Brand am Standort Oswego in New York die Lieferketten unterbrochen hatte. Auch die Produktion der margenstarken, benzinbetriebenen F-150-Reihe war betroffen. Trotz der anhaltenden Herausforderungen bestätigte Novelis im Oktober, dass die Wiederaufnahme der Produktion in den betroffenen Bereichen des Werks bis Ende Dezember angestrebt werde. Diese Ankündigung stellte eine Beschleunigung gegenüber der früheren Einschätzung dar, wonach eine Wiederaufnahme erst im ersten Quartal 2026 erwartet wurde.
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Zur AktienanalyseEine aktuelle Stellungnahme von Ford enthält keine Hinweise darauf, dass sich dieser Zeitplan verändert haben könnte. Die Unternehmen erklärten gemeinsam, dass weitere Informationen folgen sollen, sobald zusätzliche Details vorliegen. Die wiederholten Ereignisse im Werk von Novelis haben die Bedeutung stabiler Lieferketten für die Automobilbranche erneut hervorgehoben, da die Produktion von zentralen Modellen durch solche externen Störungen deutlich beeinträchtigt werden kann.


