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Flynas bestellt 25 Airbus-Jets und wächst auf 280 Maschinen

Der saudi-arabische Billigflieger Flynas erweitert seine Flotte massiv – mit fünf A330-900 und 20 A321neo.

Flynas bestellt 25 Airbus-Jets und wächst auf 280 Maschinen

Der saudi-arabische Billigflieger Flynas hat eine Bestellung über 25 zusätzliche Airbus-Flugzeuge aufgegeben. Das gab die Fluggesellschaft am Mittwoch bekannt. Das Paket umfasst fünf Maschinen des Typs A330-900 sowie 20 Flugzeuge des Typs A321neo.

Durch den Kauf erhöht sich das Gesamtkontingent von Flynas bei Airbus erheblich. Die A330neo-Bestellungen steigen auf insgesamt 20 Flugzeuge, während die Bestellungen für die A321neo auf 56 Maschinen anwachsen. Die festen Bestellungen der Fluggesellschaft bei Airbus belaufen sich nun auf insgesamt 235 Flugzeuge – bei einem Gesamtauftragsbestand von 280 Maschinen.

Aktuelle Flotte und Streckennetz

Derzeit betreibt Flynas 67 Airbus-Flugzeuge. Darunter befinden sich zwei A330-300, vier A320ceo sowie 61 A320neo. Die Fluggesellschaft bedient den saudi-arabischen Heimatmarkt sowie internationale Ziele von sechs operativen Stützpunkten im gesamten Königreich aus.

Bander Almohanna, Chief Executive Officer und Managing Director von Flynas, erklärte, die Bestellung ziele darauf ab, ein nachhaltiges Flottenwachstum zu gewährleisten. Damit soll die Expansion der sechs operativen Basen der Fluggesellschaft unterstützt und gleichzeitig die Kapazitäten für den Betrieb von Flynas in Syrien gestärkt werden. Almohanna betonte zudem, dass die erhöhten Bestellungen dabei helfen werden, neue Märkte zu erschließen und die Tourismus- und Reiseziele Saudi-Arabiens zu unterstützen.

Dazu zählt ausdrücklich auch die Erleichterung des Zugangs zu den beiden heiligen Moscheen im Rahmen des sogenannten „Pilgrim Experience Program" – einem wichtigen strategischen Programm für den religiösen Tourismus im Königreich.

Großereignisse als Wachstumstreiber

Die zusätzlichen Flugzeuge sollen den Betrieb der Fluggesellschaft während bedeutender Veranstaltungen unterstützen, die Saudi-Arabien in den kommenden Jahren ausrichten wird. Almohanna nannte dabei konkret die Expo 2030 sowie die FIFA-Weltmeisterschaft 2034 als zentrale Ereignisse, für die ausreichend Kapazität bereitgestellt werden soll.

Auch Airbus äußerte sich positiv zur Vereinbarung. Benoît de Saint-Exupéry, Executive Vice President of Sales für das Verkehrsflugzeuggeschäft bei Airbus, erklärte, der Auftrag spiegele die Partnerschaft mit einer der am schnellsten wachsenden Fluggesellschaften der Region wider. Die A321neo und die A330neo böten Effizienz, Leistung und Passagierkomfort und ermöglichten es Fluggesellschaften gleichzeitig, ihre Netzwerke zu erweitern.

Effizienz und Nachhaltigkeit im Fokus

Ein weiterer Aspekt der Bestellung ist die Umweltbilanz der neuen Flugzeuge. Laut Airbus reduziert die A321neo den Treibstoffverbrauch und die Kohlendioxidemissionen im Vergleich zu Flugzeugen der vorherigen Generation um mindestens 20 Prozent. Für eine wachsende Billigfluggesellschaft wie Flynas bedeutet das nicht nur einen ökologischen Vorteil, sondern auch erhebliche Kosteneinsparungen im laufenden Betrieb.

Die Großbestellung unterstreicht den ambitionierten Expansionskurs von Flynas und die strategische Bedeutung Saudi-Arabiens als wachsender Luftfahrtmarkt in der Region. Mit einem Gesamtauftragsbestand von 280 Maschinen positioniert sich die Fluggesellschaft klar als einer der bedeutendsten Airbus-Kunden im Nahen Osten.

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