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Flugpreise steigen stark: So sparen Reisende trotzdem Geld

Steigende Gepäckgebühren, Treibstoffzuschläge und gestrichene Flüge machen das Reisen teurer – besonders seit dem Iran-Krieg.

Flugpreise steigen stark: So sparen Reisende trotzdem Geld

Für preisbewusste Reisende wird es zunehmend schwieriger, den steigenden Flugpreisen auszuweichen. Die Fluggesellschaften reagieren auf die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Krieges mit einer Kombination aus höheren Gepäckgebühren, Treibstoffzuschlägen und ausgedünnten Flugplänen. Diese Maßnahmen treffen Passagiere weltweit – und besonders jene, die internationale Reisen planen.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Laut Daten der Reisesuchmaschine Kayak stiegen die durchschnittlichen Preise für internationale Hin- und Rückflüge in der Economy Class auf 998 US-Dollar zum 30. März – ein deutlicher Anstieg gegenüber 774 US-Dollar am 23. Februar, also noch vor Beginn des Krieges. Das entspricht einem Preisanstieg von rund 29 Prozent innerhalb weniger Wochen.

Auch im Inlandsbereich sind die Auswirkungen spürbar. Die durchschnittlichen Preise für Inlandsflüge kletterten von 336 auf 350 US-Dollar. Zwar fällt dieser Anstieg prozentual geringer aus als bei internationalen Flügen, doch auch hier zeigt sich der allgemeine Aufwärtstrend bei den Ticketpreisen.

Warum steigen die Flugpreise so stark?

Der Haupttreiber der aktuellen Preissteigerungen ist der Iran-Krieg, der die Fluggesellschaften zu erheblichen Anpassungen zwingt. Gestrichene oder umgeleitete Flugpläne erhöhen die Betriebskosten der Airlines erheblich, da längere Flugrouten mehr Treibstoff verbrauchen. Diese Mehrkosten geben die Fluggesellschaften in Form von Treibstoffzuschlägen direkt an die Passagiere weiter.

Hinzu kommen steigende Gepäckgebühren, mit denen die Airlines ihre Einnahmen zusätzlich zu sichern versuchen. Für Reisende bedeutet dies: Der eigentliche Ticketpreis ist oft nur ein Teil der tatsächlichen Reisekosten. Wer Gepäck aufgeben möchte, muss mit weiteren Aufschlägen rechnen.

Was können Reisende jetzt tun?

Reiseexperten empfehlen angesichts der aktuellen Lage, Flüge frühzeitig zu buchen und Preisvergleichsportale wie Kayak intensiv zu nutzen. Flexible Reisedaten können ebenfalls helfen, günstigere Tarife zu finden. Wer auf Gepäckgebühren verzichten kann, indem er nur mit Handgepäck reist, spart zusätzlich.

Für deutsche Reisende ist die Situation besonders relevant, da internationale Flüge – etwa in die USA oder nach Asien – besonders stark von den Preissteigerungen betroffen sind. Der Anstieg von rund 29 Prozent bei internationalen Economy-Tickets innerhalb von nur fünf Wochen zeigt, wie schnell sich die Marktlage verändern kann. Wer Reisen plant, sollte die Preisentwicklung genau im Blick behalten und gegebenenfalls früher als gewohnt buchen.

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