Fiat bringt Grizzly SUV und Fastback ab Herbst 2025
Fiat startet in der zweiten Jahreshälfte den Verkauf zweier neuer Mittelklasse-Modelle in Europa, dem Nahen Osten und Afrika.

Fiat kündigt den Marktstart zweier neuer Modelle an: Der Grizzly SUV und der Grizzly Fastback sollen in der zweiten Jahreshälfte in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) in den Verkauf gehen. Das gab die zum Stellantis-Konzern gehörende Marke am Mittwoch bekannt. Darüber hinaus plant Fiat eine Expansion in weitere Regionen, darunter ausdrücklich Lateinamerika.
Beide Fahrzeuge messen weniger als 4,5 Meter in der Länge und zählen damit zur Mittelklasse im SUV-Segment. Sie basieren auf der sogenannten „Smart Car"-Plattform, die Stellantis auch für andere Budgetmodelle nutzt – darunter der Fiat Grande Panda und der Citroën C3. Die Produktion beider Modelle findet in Marokko statt, wie eine mit dem Vorgang vertraute Quelle mitteilte.
Drei Antriebsvarianten geplant
Käufer sollen zwischen einem konventionellen Benziner, einer Hybridvariante sowie einer vollständig elektrischen Version wählen können. Damit bedient Fiat die gesamte Bandbreite aktueller Antriebstechnologien und spricht sowohl preisbewusste als auch umweltorientierte Käufer an. Angaben zu den Verkaufspreisen machte der Hersteller bislang nicht.
Das erste offizielle Bildmaterial zu den beiden Modellen veröffentlichte Fiat in einem LinkedIn-Beitrag, in dem auch die geplante Expansion nach Lateinamerika bestätigt wurde. Damit signalisiert die Marke, dass der Grizzly nicht nur ein europäisches Projekt ist, sondern global positioniert werden soll.
Stellantis setzt auf Fiat als Kernmarke
Der Marktstart der Grizzly-Modelle fügt sich in den übergeordneten Strategieplan von Stellantis bis 2030 ein. Konzernweit strebt Stellantis mehr als 60 neue Fahrzeugeinführungen sowie 50 bedeutende Modellpflegen an. Ziel ist es, Marktanteile zurückzugewinnen, die der Konzern zuletzt in mehreren Schlüsselmärkten verloren hat – darunter in seinen größten Absatzmärkten Nordamerika und Europa.
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Zur AktienanalyseFiat nimmt dabei eine besondere Rolle ein: Stellantis hat die Marke als eine von vier sogenannten Kernmarken definiert, auf die rund 70 Prozent der gesamten Marken- und Produktinvestitionen des Konzerns entfallen sollen. Mit dem Grizzly und dem Grizzly Fastback erhält Fiat damit zwei strategisch wichtige Modelle, die das bestehende Lineup im wachstumsstarken SUV-Segment ergänzen und die Marke neu positionieren sollen.
Für deutsche Verbraucher und Anleger ist der Marktstart besonders relevant: Europa gehört zu den Hauptabsatzmärkten von Fiat, und das SUV-Segment zählt hierzulande zu den meistgefragten Fahrzeugkategorien. Ob die Grizzly-Modelle preislich mit etablierten Wettbewerbern wie dem VW T-Roc oder dem Opel Mokka konkurrieren können, bleibt abzuwarten – Preisangaben stehen noch aus.


