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Ferrari-Chef begrüßt EU-Kompromiss zu E-Fuels

Der Luxusautohersteller plant weiterhin an Elektrifizierungsstrategie festzuhalten trotz geplanter Ausnahme von E-Fuels

Ferrari-Chef begrüßt EU-Kompromiss zu E-Fuels

Der CEO von Ferrari, Benedetto Vigna, begrüßt die Pläne der Europäischen Union, Autos, die mit E-Fuels betrieben werden, von dem geplanten Auslaufen neuer Verbrennungsmotoren bis 2035 auszunehmen. Vigna betonte, dass diese Entscheidung dem italienischen Luxusautohersteller "mehr Freiheit im Produktionsprozess" geben würde. Ferrari ist bereits dabei, Hybridfahrzeuge zu produzieren und hat versprochen, sein erstes vollständig elektrisches Fahrzeug im Jahr 2025 auf den Markt zu bringen. Der CEO sagte, dass dieses neue elektrische Modell "einzigartig" sein würde, wollte jedoch keine Details preisgeben und betonte, dass Geheimhaltung Teil des Erfolgsrezepts sei.

Vigna sagte auch, dass er erwartet, dass die Preise für E-Fuels in den kommenden Jahren sinken werden, wenn sie weiter entwickelt werden. Ferrari plant dennoch, an seinen Elektrifizierungsplänen festzuhalten. In seinem Geschäftsplan für die Zukunft sagte Ferrari, dass bis 2030 80% seiner Modelle vollständig elektrisch oder Hybrid sein werden, während 20% weiterhin von Verbrennungsmotoren angetrieben werden.

Diese Entscheidung wird von der Automobilindustrie begrüßt, da sie mehr Zeit gibt, um sich auf den Wandel zu elektrischen Antrieben vorzubereiten. Es ist jedoch unklar, ob andere europäische Länder diese Entscheidung unterstützen werden. Der Ausstieg aus Verbrennungsmotoren gilt als wichtiger Schritt im Kampf gegen den Klimawandel, da sie für einen großen Teil der CO2-Emissionen verantwortlich sind. Es wird jedoch auch darauf hingewiesen, dass E-Fuels nur dann wirklich eine nachhaltige Alternative sein können, wenn sie aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen werden.

Ferrari ist nicht das einzige Unternehmen, das in E-Fuels investiert. Der deutsche Autobauer Porsche kündigte im Februar an, dass er gemeinsam mit Siemens Energy und anderen Partnern in Chile eine Pilotanlage für synthetische, kohlenstoffarme Brennstoffe errichten wird. Einige Experten sehen in E-Fuels eine Alternative zu reinen Elektrofahrzeugen, insbesondere für Besitzer von Oldtimern oder Sportwagen, da sie eine saubere Verbrennung ermöglichen.

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