Fanatics gründet Medien-Studio für Sport-Content
Der Sport-Merchandising-Riese Fanatics expandiert ins Mediengeschäft. Das neue Studio soll im ersten Jahr bereits dreistellige Millionenumsätze erzielen.

Fanatics, einer der weltweit größten Anbieter von Sport-Merchandising, hat am Dienstag die Gründung von Fanatics Studios bekannt gegeben. Das neue Medien- und Unterhaltungsstudio entsteht als Joint Venture mit OBB Media und markiert einen strategischen Schritt des Unternehmens in die Content-Produktion.
Breites Content-Portfolio geplant
Fanatics Studios wird Inhalte an der Schnittstelle von Sport und Kultur erstellen, produzieren und vertreiben. Das Portfolio umfasst Spielfilme, Dokumentationen, geskriptete und nicht-geskriptete Formate, Live-Events sowie digitale Serien. Michael Ratner, Gründer und CEO von OBB Media, übernimmt die Führung des neuen Studios als CEO.
Ambitionierte Umsatzziele
Das Unternehmen rechnet bereits im ersten Betriebsjahr mit Umsätzen im dreistelligen Millionenbereich. Dies würde Fanatics Studios zu einem bedeutenden Geschäftsbereich innerhalb des Konzerns machen. Fanatics selbst beschäftigt mittlerweile mehr als 22.000 Mitarbeiter und wird mit über 30 Milliarden US-Dollar bewertet. Für 2026 peilt das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 13 Milliarden US-Dollar an.
Hochkarätige Projekte bereits gesichert
Fanatics Studios hat bereits eine Reihe prestigeträchtiger Projekte in der Pipeline. Dazu gehört die Rolle als Content-Partner für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles. Zudem plant das Studio ein Flag-Football-Turnier in Saudi-Arabien sowie eine mehrteilige Dokumentation über NFL-Legende Tom Brady, den siebenmaligen Super-Bowl-Champion.
Partnerschaften mit Sport-Größen
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Zur AktienanalyseDas neue Studio wird nach eigenen Angaben auch Projekte mit etablierten Partnern wie ESPN, WWE und der Major League Baseball umsetzen. Diese Kooperationen unterstreichen die Ambitionen von Fanatics, sich als ernstzunehmender Player im Sport-Entertainment-Markt zu etablieren.
Vom Online-Shop zum Medienkonzern
Gründer Michael Rubin hatte die E-Commerce-Plattform Fanatics 2011 erworben und seitdem zu einem branchenübergreifenden Schwergewicht entwickelt. Das Unternehmen expandierte von Sport-Merchandising in Bereiche wie Sammlerstücke, Sportwetten, Live-Shopping und Veranstaltungen. Mit dem Einstieg ins Mediengeschäft setzt Fanatics seine aggressive Wachstumsstrategie fort.


