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Exportwerte unter Druck: Fester Euro verschärft die DAX-Schwäche

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Exportwerte unter Druck: Fester Euro verschärft die DAX-Schwäche

Der DAX hat seine Korrektur nach der jüngsten Rekordjagd fortgesetzt und ist im Xetra-Handel auf 24.703,12 Punkte gefallen, ein Minus von 1,03 Prozent. Als Belastungsfaktor dominierten erneut Zollsorgen aus den USA, die die Risikobereitschaft dämpften; zusätzlich wirkte ein fester Euro für exportorientierte Werte wie ein Gegenwind. Vor dem heutigen Handel zeichnet sich zum frühen Morgen ein schwächerer Start ab, die Indikation lag unter dem Xetra-Schluss.

Auch abseits des Leitindex standen die Zeichen auf Rückzug, vor allem bei Nebenwerten. Der MDAX rutschte um 1,86 Prozent auf 30.803,23 Punkte ab, der SDAX verlor 2,10 Prozent auf 17.632,41 Zähler. Der TecDAX hielt sich mit minus 0,74 Prozent auf 3.646,83 Punkte vergleichsweise besser, blieb aber ebenfalls im Minus.

Bei den großen deutschen Einzeltiteln stach Qiagen mit einem Kurssprung von 12,37 Prozent heraus und setzte sich damit klar an die Spitze im DAX. Auf der Verliererseite standen Fresenius mit minus 4,56 Prozent sowie Vonovia und Bayer mit deutlichen Abschlägen; auch Fresenius Medical Care und Zalando gaben spürbar nach. Deutsche Börse legte dagegen zu, am Markt kursierten Spekulationen über einen möglichen Allfunds-Deal als Kurstreiber.

In der zweiten Reihe sorgte Hypoport im SDAX mit einem Einbruch um 16,67 Prozent für einen der auffälligsten Tagesmoves, während Salzgitter gegen den Trend im Plus notierte. Parallel gerieten im MDAX mehrere Wachstums- und Technologiewerte stärker unter Druck, darunter United Internet, Carl Zeiss Meditec und Nemetschek. Insgesamt spiegelte das Bild in den Nebenwerten eine ausgeprägtere Risikoaversion wider als im DAX.

Am Rentenmarkt stieg die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen auf etwa 2,86 Prozent, was den Gegenwind für zinssensitive Segmente verstärkte. Der Euro hielt sich bei 1,1719 US-Dollar, während der Ölpreis (Brent) bei rund 63,795 US-Dollar je Barrel notierte; gleichzeitig blieb Gold als defensiver Hafen im Fokus. Im Ausland fiel der Euro Stoxx 50 um 0,57 Prozent auf 5.892,08 Punkte, auch dort überwogen die Vorsichtssignale.

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