ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Ex-Citigroup-Manager wegen Sexualverbrechen zu 30 Jahren Haft verurteilt

Edward Gene Smith missbrauchte fast zehn Jahre lang Frauen – nun wurde der Harvard-Absolvent zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt.

Ex-Citigroup-Manager wegen Sexualverbrechen zu 30 Jahren Haft verurteilt

Ein ehemaliger Managing Director der US-Großbank Citigroup ist am Dienstag zu einer 30-jährigen Haftstrafe verurteilt worden. Edward Gene Smith, 50 Jahre alt, hatte über einen Zeitraum von fast zehn Jahren Frauen unter Drogen gesetzt und sexuell missbraucht. Das Urteil erging sieben Monate nach seinem Schuldbekenntnis vor Gericht.

Smith bekannte sich schuldig in mehreren schwerwiegenden Anklagepunkten: Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung, Besitz von Kinderpornografie sowie Drogendelikte und weitere Verbrechen. Er gab zu, vorsätzlich zwei Frauen unter Drogen gesetzt zu haben, um den Geschlechtsverkehr zu erzwingen. Zudem erwarb und besaß er explizite Bilder von Minderjährigen.

Im Rahmen einer Verständigung – in den USA als „Plea Agreement" bekannt – erklärte sich die Staatsanwaltschaft bereit, keine Strafe von mehr als 30 Jahren zu fordern. Ohne diese Einigung hätte Smith bei einer Verurteilung in einem ordentlichen Prozess eine Höchststrafe von bis zu 80 Jahren Gefängnis gedroht.

Jahrelange Suche nach schutzbedürftigen Opfern

Laut Staatsanwaltschaft suchte Smith zwischen mindestens 2015 und 2024 gezielt im Internet nach schutzbedürftigen jungen Frauen. Er lockte seine Opfer in sein Apartment am Central Park South in New York sowie an andere Orte. Dort setzte er die Frauen ohne deren Wissen und Zustimmung unter Drogen, missbrauchte sie sexuell, während sie handlungsunfähig waren, und filmte die Übergriffe.

Das Ausmaß der Taten erstreckte sich damit über nahezu ein Jahrzehnt – ein Zeitraum, in dem Smith gleichzeitig eine glänzende Karriere in der Finanzbranche aufbaute. Der Fall verdeutlicht, wie schwer es sein kann, solche Verbrechen im privaten Umfeld aufzudecken.

Karriere bei Citigroup, BlackRock und weiteren Finanzkonzernen

Smith schloss sein Studium 1997 an der renommierten Harvard University ab. Zuletzt war er von 2021 bis zu seiner Festnahme im Jahr 2024 als Managing Director bei Citigroup tätig, wo er im Bereich der Kapitalrisikoanalyse arbeitete. Laut Angaben der US-Regierung bezog er dort ein Grundgehalt von 400.000 US-Dollar sowie einen Zielbonus von einer Million US-Dollar.

Vor seiner Zeit bei Citigroup war Smith bei mehreren weiteren namhaften Finanzinstituten beschäftigt. Seine Karrierestationen umfassten unter anderem den Vermögensverwalter BlackRock Inc., die spanische Großbank Banco Santander SA, die US-Depotbank State Street Corp. sowie die Unternehmensberatung Oliver Wyman. Smith bewegte sich damit jahrelang in den obersten Etagen der internationalen Finanzwelt.

Der Fall hat in der US-Finanzbranche für erhebliches Aufsehen gesorgt. Er reiht sich in eine Reihe von Fällen ein, in denen hochrangige Führungskräfte aus dem Bankensektor wegen schwerer Straftaten verurteilt wurden. Citigroup selbst hat sich bislang nicht öffentlich zu dem Urteil geäußert.

CitigroupEdward Gene SmithHaftstrafeSexualverbrechenManaging DirectorMenschenhandelFinanzbranche

Disclaimer