Europäische Gaspreise steigen auf über 31 Euro
Die europäischen Erdgaspreise sind auf über 31 Euro pro Megawattstunde gestiegen. Auslöser sind eine Kältewelle und geopolitische Spannungen im Iran, die die Versorgungssicherheit belasten.

Die europäischen Erdgaspreise haben am Dienstag deutlich zugelegt und sind auf über 31 Euro pro Megawattstunde gestiegen. Der richtungsweisende TTF-Gaskontrakt kletterte um 4,1 Prozent auf 31,50 Euro pro Megawattstunde. Bereits in der vorangegangenen Handelssitzung hatte der Kontrakt um mehr als 6 Prozent zugelegt.
Kältewelle treibt Heiznachfrage
Eine Kaltwetterfront Anfang des Monats hat die Nachfrage nach Heizgas in weiten Teilen Europas deutlich erhöht. Dies führte zu beschleunigten Entnahmen aus den europäischen Gasspeicheranlagen. Die Speicherstände sind mittlerweile unter 54 Prozent gefallen – ein deutlicher Rückgang im Vergleich zum saisonalen Fünfjahresdurchschnitt von 70 Prozent.
Geopolitische Unsicherheiten belasten
Neben den wetterbedingt gestiegenen Verbrauchszahlen sorgen auch zunehmende Unruhen im Iran für Verunsicherung an den Gasmärkten. Die geopolitischen Spannungen in der Region lassen Befürchtungen über mögliche Versorgungsengpässe aufkommen. Der Iran spielt als wichtiger Akteur im globalen Energiemarkt eine bedeutende Rolle.
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Zur AktienanalyseAuswirkungen auf deutsche Verbraucher
Die steigenden Gaspreise könnten sich mittelfristig auch auf die Energiekosten deutscher Haushalte auswirken. Die niedrigen Speicherstände in Verbindung mit der anhaltenden Kälteperiode erhöhen den Druck auf die europäische Gasversorgung. Experten beobachten die Entwicklung der Speicherstände und Wetterprognosen aufmerksam, um die weitere Preisentwicklung einschätzen zu können.

