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Europäische Börsen starten uneinheitlich – DAX baut Rekordhoch aus

Während DAX und Stoxx 600 ihre Rekordhochs ausbauen, verzeichnen CAC 40 und FTSE 100 zum Wochenstart leichte Verluste.

Europäische Börsen starten uneinheitlich – DAX baut Rekordhoch aus

Die europäischen Aktienmärkte präsentierten sich zum Wochenauftakt gespalten. Der deutsche DAX und der europaweite Stoxx 600 setzten ihre Rekordjagd vom Freitag fort, während der französische CAC 40 und der britische FTSE 100 leichte Abgaben verzeichneten. Das Bild an den europäischen Börsen spiegelt die derzeit unterschiedlichen Impulse wider, die einzelne Märkte und Sektoren bewegen.

Der Stoxx 600 notierte im frühen Handel rund 0,01% höher, der DAX legte um 0,08% zu. Auf der anderen Seite gab der CAC 40 um 0,05% nach, während der Londoner FTSE 100 um 0,1% zurückfiel. Die Ausschläge blieben damit insgesamt moderat, zeigen aber die unterschiedliche Dynamik innerhalb Europas.

Aumovio und Plus500 als Tagesgewinner im Stoxx 600

An der Spitze der Gewinnerliste im Stoxx 600 stand die deutsche Aumovio, die nach einer Heraufstufung durch Analysten deutlich zulegen konnte. Dicht dahinter folgte das Online-Trading-Unternehmen Plus500, das nach der Vorlage seiner Geschäftsergebnisse ebenfalls zu den stärksten Werten zählte. Unternehmensberichte und Analystenbewertungen bleiben damit wichtige Kurstreiber im aktuellen Marktumfeld.

Japanische Märkte profitieren von schwachen US-Arbeitsmarktdaten

Auch in Asien zeigte sich ein freundliches Bild: Japanische Aktien legten im frühen Handel zu, angetrieben von schwachen US-Arbeitsmarktdaten. Diese dämpften die Erwartungen an weitere Zinserhöhungen der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) und sorgten für Rückenwind an den Aktienmärkten. Besonders Elektronik- und Metallwerte profitierten von der verbesserten Stimmung.

Zu den stärksten Einzelwerten in Tokio zählten Furukawa Electric mit einem Plus von 8,8%, Ibiden mit einem Anstieg von 7,4% sowie Sumitomo Metal Mining, das 5,7% zulegte. Der Nikkei-Index stieg in der Folge um 1,2% auf 66.376,25 Punkte – ein deutliches Signal, dass die Märkte die nachlassende Zinserhöhungsfantasie in den USA positiv aufnahmen.

Der japanische Yen wertete gegenüber dem US-Dollar leicht auf. Der Greenback stand bei 157,88 Yen, nach 158,30 Yen zum Börsenschluss in Tokio am Freitag. Ein stärkerer Yen kann für exportorientierte japanische Unternehmen grundsätzlich belastend wirken, spielte an diesem Tag jedoch eine untergeordnete Rolle gegenüber den positiven Impulsen aus den USA.

Neben den Unternehmensergebnissen der japanischen Konzerne beobachteten Anleger laut Marktbeobachtern auch die Entwicklungen im Nahen Osten aufmerksam. Geopolitische Risiken bleiben ein wichtiger Faktor für die globalen Finanzmärkte und können kurzfristig für Volatilität sorgen.

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