Ericsson übertrifft Gewinnerwartungen deutlich
Der schwedische Netzwerkausrüster Ericsson hat im vierten Quartal 2025 mit einem bereinigten EBIT von 12,26 Milliarden Kronen die Analystenschätzungen klar übertroffen. Zudem plant das Unternehmen einen Aktienrückkauf von 1,7 Milliarden Dollar.

Der schwedische Telekommunikationskonzern Ericsson hat das vierte Quartal 2025 mit einem deutlich besseren Ergebnis als erwartet abgeschlossen. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei 12,26 Milliarden Schwedischen Kronen und übertraf damit die durchschnittliche Analystenschätzung von 10,09 Milliarden Kronen deutlich.
Aktienrückkaufprogramm angekündigt
Zusätzlich zu den starken Quartalszahlen kündigte Ericsson ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 1,7 Milliarden US-Dollar an. Das Programm steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Aktionäre und soll nach Veröffentlichung des Berichts zum ersten Quartal beginnen. Die Laufzeit ist bis 2027 geplant.
Reaktion auf US-Zölle und schwache 5G-Investitionen
Ericsson gehört neben dem finnischen Konkurrenten Nokia zu den beiden großen westlichen Anbietern von Netzwerkausrüstung. Das Unternehmen reagierte im vergangenen Jahr proaktiv auf die US-Importzölle und setzte gleichzeitig ein umfassendes Restrukturierungsprogramm fort. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, den Auswirkungen schwächerer 5G-Investitionen entgegenzuwirken.
Stellenabbau zur Effizienzsteigerung
Anfang Januar hatte der schwedische Konzern angekündigt, im Inland 1.600 Stellen abzubauen. Diese Maßnahme ist Teil der Bemühungen, die Effizienz zu steigern und die Kostenstruktur zu verbessern. Die Kombination aus Restrukturierung und operativer Verbesserung scheint sich in den aktuellen Quartalszahlen bereits positiv niederzuschlagen.
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Zur AktienanalyseMarktposition gestärkt
Die deutlich über den Erwartungen liegenden Ergebnisse und das geplante Aktienrückkaufprogramm signalisieren das Vertrauen des Managements in die zukünftige Entwicklung. Trotz der Herausforderungen durch schwächere 5G-Investitionen und geopolitische Unsicherheiten konnte Ericsson seine Position als einer der führenden Netzwerkausrüster behaupten.


