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Ericsson übertrifft Erwartungen – KI-Revolution im Fokus

Starke Quartalszahlen treiben Ericsson-Aktie um 9% nach oben. Experten sehen KI als Schlüssel zur Energieeffizienz in Rechenzentren. 2026 wird zum Jahr der KI-Agenten.

Ericsson übertrifft Erwartungen – KI-Revolution im Fokus

Der schwedische Telekommunikationsausrüster Ericsson hat mit seinen Jahresergebnissen die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen. Die Aktie legte daraufhin um 9% zu, während Experten die Konsensschätzungen für 2026 nach oben korrigieren.

Ericsson mit starken Zahlen

Die Umsätze des Konzerns lagen 4% über den Konsenserwartungen, getrieben durch das profitable Netzwerkgeschäft, das die Prognosen um 7% übertraf. Besonders beeindruckend: Die Bruttomarge erreichte 48% und lag damit 37 Basispunkte über dem Konsens. Das Ebita übertraf die Erwartungen sogar um 20%, wie Analysten von J.P. Morgan berichten.

Für das laufende Jahr rechnet Ericsson mit einem stagnierenden Markt für Funkzugangsnetze (Radio Access Network). Der Fokus liegt auf der Kapitalrückführung an die Aktionäre: Das Unternehmen kündigte eine erhöhte Dividende von 3 Kronen sowie einen Aktienrückkauf im Volumen von 15 Milliarden Kronen (1,67 Milliarden Dollar) an.

Analysten bewerten den Rückkauf angesichts des Nettobarmittelbestands von 61,2 Milliarden Kronen als "etwas enttäuschend", betonen jedoch, dass dieser nur für das Geschäftsjahr 2025 gilt und nicht für einen mehrjährigen Zeitraum.

KI als Energieeffizienz-Booster

Parallel rückt die Rolle künstlicher Intelligenz für die Energieversorgung von Rechenzentren in den Fokus. Jean-Pascal Tricoire, Chairman von Schneider Electric, sieht in der KI einen entscheidenden Hebel zur Digitalisierung der Energieeffizienz. "Der einzige Weg, dies schnell zu erreichen, ist die Digitalisierung von allem – Smart Building, Smart Manufacturing, Smart Cities", erklärte er beim WSJ Leadership Institute in Davos.

Rechenzentren benötigen enorme Mengen an Energie, die in verschiedenen Ländern unterschiedlich erzeugt wird. KI-gestützte Systeme könnten helfen, verschwendete Energie zurückzugewinnen und effizienter bereitzustellen.

2026: Das Jahr der KI-Agenten

Yutaka Sasaki, CEO der NTT Data Group, bezeichnet 2026 als "Jahr des KI-Agenten". Die künstliche Intelligenz habe einen "entscheidenden Wendepunkt" erreicht. Mehr operative KI-Agenten würden dieses Jahr eingeführt, prognostiziert er.

Die zunehmende Akzeptanz erfordere eine Neudefinition der Arbeitsaufteilung zwischen Mensch und Maschine. Während bisher hauptsächlich der Mensch die Führungsrolle innehatte und KI unterstützend wirkte, werde sich dies umkehren: "Die Hauptrolle wird in diesem Jahr von der KI übernommen, während der Mensch eine teilweise Rolle innehat", so Sasaki beim WSJ Leadership Institute in Davos.

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