EQT-Chef Rice gründet Energy Corps für Energieversorgung in Entwicklungsländern
Erdgas-Tycoon setzt auf breiten Energiemix statt nur Erneuerbare – Rockefeller Foundation unterstützt Initiative

Toby Rice, CEO des US-Erdgasproduzenten EQT, startet eine ungewöhnliche philanthropische Initiative. Mit Energy Corps will er Millionen Menschen in armen Ländern Zugang zu Energie verschaffen – und setzt dabei bewusst nicht nur auf erneuerbare Energien.
Rice machte sein Vermögen mit der Erschließung großer Erdgasvorkommen in den Appalachen. EQT zählt zu den größten Erdgasproduzenten der USA. Nun verfolgt der Unternehmer ein ehrgeiziges neues Ziel: Die gemeinnützige Organisation Energy Corps soll Entwicklungsländern wie Ghana, Sambia und Burundi beim Ausbau ihrer Energieinfrastruktur helfen.
Der entscheidende Unterschied zu anderen Initiativen: Energy Corps setzt auf einen breiten Energiemix. Von fossilen Brennstoffen über Solarpaneele bis hin zu Kernkraftwerken – alle Optionen sollen genutzt werden, um verarmte Nationen mit Strom zu versorgen und deren Wohlstand zu fördern.
Unerwartete Unterstützung von Rockefeller Foundation
Bemerkenswert ist die Unterstützung durch die Rockefeller Foundation, eine der reichsten und traditionsreichsten Stiftungen der USA. Sie fördert das Projekt mit 200.000 Dollar – obwohl die Stiftung historisch eher für ihr Engagement im Bereich erneuerbare Energien bekannt ist.
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Zur AktienanalyseToby Rice und seine Frau Aileen haben bereits 3 Millionen Dollar aus eigener Tasche in Energy Corps investiert. Sie planen, ihre Spenden künftig weiter zu erhöhen. Die Initiative strebt an, in diesem Jahr insgesamt 10 Millionen Dollar einzuwerben – von Energieunternehmen, Family Offices und Privatinvestoren.
Die EQT-Aktie notiert aktuell mit einem Plus von 1,52 Prozent. Das Unternehmen profitiert von der starken Nachfrage nach Erdgas, insbesondere für den Export als verflüssigtes LNG.


