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E.ON steckt mehr Geld in nachhaltige Energienetze

E.ON steigert Investitionen für nachhaltige Energienetze auf 33 Mrd. Euro bis 2027

E.ON steckt mehr Geld in nachhaltige Energienetze

E.ON, Deutschlands größter Energieversorger, plant bis 2027 seine Investitionen auf 33 Milliarden Euro zu erhöhen. Das Unternehmen will damit seine Energienetze belastbarer machen, um die Energiewende umzusetzen. Auf einer Bilanzpressekonferenz betonte E.ON-Chef Leonhard Birnbaum, dass der Umbau des Energiesystems dringlicher sei als je zuvor.

Die Bedeutung eines robusten Stromnetzes wurde durch die Abkehr von Energieimporten aus Russland gesteigert. E.ON kümmert sich um Neuanschlüsse von erneuerbaren Energiequellen wie Solar- und Windkraftanlagen sowie um die Modernisierung und Digitalisierung der Netzinfrastruktur. Rund 15 Prozent der erneuerbaren Energieerzeugungskapazitäten in Europa sind bereits an E.ON-Netze angeschlossen.

Das Unternehmen finanziert die hohen Investitionen durch eine verbesserte Finanzlage. Der bereinigte Konzernüberschuss lag 2022 bei 2,7 Milliarden Euro und die wirtschaftliche Nettoverschuldung ging um mehr als sechs Milliarden Euro auf 32,7 Milliarden Euro zurück. E.ON erwartet für 2023 ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von 7,8 bis 8 Milliarden Euro sowie einen bereinigten Konzernüberschuss von 2,3 bis 2,5 Milliarden Euro.

Die Ankündigung wurde an der Börse gut aufgenommen, die E.ON-Aktie stieg um über ein Prozent. Seit einem Tief im Oktober 2022 hat das Papier Kursgewinne von 42 Prozent einfahren können.

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