ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Eni erhöht Aktienrückkauf nach starkem Quartal

Effizienzmaßnahmen und Produktionswachstum stärken Ergebnis und Kapitalrückflüsse

Eni erhöht Aktienrückkauf nach starkem Quartal

Der italienische Energiekonzern Eni hat nach einem überraschend starken dritten Quartal eine Aufstockung seines Aktienrückkaufprogramms um 20 % angekündigt. Das Unternehmen erzielte im dritten Quartal einen bereinigten Nettogewinn von 1,25 Milliarden Euro und übertraf damit die Analystenerwartung von 1,02 Milliarden Euro. Das Ergebnis lag nur geringfügig unter dem Vorjahreswert von 1,27 Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr 2025 plant Eni nun, Aktien im Wert von 1,8 Milliarden Euro zurückzukaufen.

Mit dieser Entscheidung stellt sich der Konzern gegen den Branchentrend. Konkurrenten wie TotalEnergies, BP und Chevron haben ihre Rückkaufprogramme angesichts gesunkener Ölpreise zuletzt reduziert. Eni begründet die Erhöhung mit Einnahmen aus dem teilweisen Verkauf von Geschäftsanteilen, die bei Fonds und Industriepartnern auf Interesse gestoßen sind. Zugleich habe man die Kosten strikt unter Kontrolle gehalten, um auf den Preisrückgang bei Öl und Gas zu reagieren.

Das Management geht davon aus, dass Effizienzmaßnahmen im laufenden Jahr Einsparungen von rund 4 Milliarden Euro bringen werden, nachdem zuvor 3 Milliarden Euro prognostiziert worden waren. Die Pro-forma-Verschuldung des Konzerns, gemessen am Verhältnis von Schulden zu Eigenkapital unter Berücksichtigung geplanter Veräußerungen, liegt bei etwa 12 % und damit nahe historischer Tiefstände.

Eni verzeichnete im dritten Quartal eine tägliche Fördermenge von 1,756 Millionen Barrel Öläquivalent, was einem Anstieg um 6 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Damit übertraf das Unternehmen auch hier die Markterwartungen. Vorstandschef Claudio Descalzi erklärte, die Produktion werde weiter wachsen, da neue Förderprojekte in der Republik Kongo, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar und Libyen anlaufen. Die jährliche Produktionsprognose wurde auf 1,72 Millionen Barrel pro Tag angehoben.

Darüber hinaus erwartet Eni, dass die geplante Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens mit Petronas in Indonesien und Malaysia einen führenden Anbieter auf dem asiatischen Markt für Flüssigerdgas schaffen wird. Aufgrund der positiven operativen Entwicklung hob der Konzern auch seine Prognose für den jährlichen Mittelzufluss von 11,5 Milliarden Euro auf 12 Milliarden Euro an.

EniAktienGewinneFinanzen

Disclaimer