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Energiesparen leicht gemacht: Maßnahmen für Hauseigentümer

Von der Kellerdecke bis zu den Fenstern: Tipps und Förderungen für effizientes Heizen und Umweltschutz

Energiesparen leicht gemacht: Maßnahmen für Hauseigentümer

In Deutschland verlieren viele Wohnhäuser unnötig viel Wärme, was zu hohen Heizkosten und einer erhöhten Umweltbelastung führt. Dabei gibt es einige einfache Schritte, die Hauseigentümer selbst unternehmen können, um den Energieverlust zu reduzieren. In einer Studie des Instituts für Wohnen und Umwelt (IWU) wurde festgestellt, dass die Kellerdecke eines Hauses das Bauteil ist, das am seltensten nachträglich gedämmt wurde. Nur etwa zwölf Prozent der Gebäude waren bis 2016 mit einer gedämmten Kellerdecke ausgestattet.

Die Dämmung der Kellerdecke ist jedoch eine kostengünstige Maßnahme, die sich schnell umsetzen lässt. Frank Hettler, Leiter von Zukunft Altbau, einem Programm zur energetischen Sanierung, betont, dass auch handwerklich weniger erfahrene Menschen die Kellerdecke dämmen können, solange genügend Platz unter der Decke vorhanden ist und sie gerade ist. Bei gewölbten Decken sollte jedoch eine Fachfirma beauftragt werden.

Die Dämmschicht sollte acht bis zwölf Zentimeter dick sein, abhängig vom verwendeten Dämmmaterial. Eine stärkere Dämmung kann den Wärmeschutz erheblich verbessern und die Energieeinsparungen maximieren. Mit einer Dämmung von 16 Zentimetern können die Wärmeverluste um bis zu 90 Prozent reduziert werden, was zu erheblichen Einsparungen bei den Brennstoffkosten führt.

Für die Dämmung können verschiedene Materialien wie Kunststoff, Mineralwolle oder holzbasierte Dämmstoffe verwendet werden. Die Hersteller geben Anleitungen zur korrekten Anbringung, und es ist ratsam, sich von jemandem unterstützen zu lassen, der Erfahrung mit Baumaßnahmen hat, insbesondere wenn man bisher keine Erfahrung damit hat.

Die gute Nachricht ist, dass der Staat die Dämmung der Kellerdecke finanziell unterstützt. Durch die Bundesförderung effiziente Gebäude (BEG) können Hauseigentümer einen Zuschuss von 15 Prozent der Materialkosten erhalten, vorausgesetzt, die Dämmung erreicht ein höheres Niveau als gesetzlich vorgeschrieben und die Materialkosten betragen mindestens 2000 Euro. Die eigene Arbeit zählt jedoch nicht zu den förderfähigen Kosten. Ab dem nächsten Jahr sollen die Kosten für die Förderung sogar noch niedriger sein, und der Zuschuss steigt auf 25 Prozent.

Neben der Kellerdecke können auch die oberste Geschossdecke und die Fenster des Hauses gedämmt werden. Die oberste Geschossdecke verliert etwa 15 bis 20 Prozent der Energie, weshalb ihre Dämmung gesetzlich vorgeschrieben ist und sich die Investitionskosten durch die Einsparungen schnell amortisieren. Für Fenster gibt es Abdichtungsbänder, die den Wärmeverlust reduzieren können. Ebenso können Vorhänge und Jalousien bei Dunkelheit geschlossen werden, um den Energieverlust zu minimieren.

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